SG Gustorf/Gindorf feiert furioses Ligadebüt

Frauenfußball : Gustorf feiert furioses Ligadebüt

Frauenfußball: Hemmerden, Rosellen und Weißenberg mit Auftaktniederlagen.

In der Fußball-Niederrheinliga der Frauen musste sich der SV Hemmerden am ersten Spieltag zu Hause dem SV Eintracht Solingen mit 1:3 geschlagen geben. Dabei brachte Mareike Esser (40.) die Gastgeberinnen zur Pause noch mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel kam Solingen durch Leonie Tkacik (50.) zum Ausgleich, Ronja Friedl (74.) drehte den Spieß im weiteren Spielverlauf gänzlich zu Gunsten der Gäste. In der Schlussminute erhöhte Tkacik (90.) mit ihrem zweiten Treffer den Endstand. „Wir haben in der ersten Hälfte wirklich guten Fußball gespielt und viel von dem umgesetzt, was wir uns vorab vorgenommen hatten. Leider haben wir es versäumt, mindestens einen Treffer vor der Pause nachzulegen, Chancen dazu waren da. Somit haben wir uns in der zweiten Hälfte das Spiel aus der Hand nehmen lassen, zudem haben uns mit fortlaufender Zeit auch immer mehr die Kräfte verlassen“, meinte Hemmerdens Abteilungsleiterin Daniela Logtenberg.

In der Landesliga hat die SG Gustorf/Gindorf ihr Debüt gefeiert, und das recht erfolgreich. Der Liga-Neuling gewann deutlich mit 8:2 beim SV Bayer Wuppertal. Vanessa Wistuba (6., 53., 69., 79.)  war mit insgesamt vier Treffern erfolgreichste Akteurin der SG, Sophia Molnar (35., 38., 43.) gelang ein Hattrick und Sarah Breitenstein  (40.) steuerte einen Treffer zum Sieg bei. Für Wuppertal waren Margherita Santamaria (73.) und Nadine Bratek (87.) erfolgreich. „Vom Ergebnis her bin ich natürlich zufrieden. Allerdings sind meine Vorstellungen von Fußball noch nicht ganz bei meinem Team angekommen“, suchte Coach Dirk Wistuba das Haar in der Suppe.

Der SV Rosellen verlor hingegen sein erstes Saisonspiel mit 0:4 beim SuS Niederbonsfeld. Nach torloser ersten Spielhälfte trafen Ronya-Lina Birkel (56.), Michelle Lenz (70.) und Marie Lümmer (80., 86.).

Ebenfalls leer aus ging die SVG Weißenberg, die beim Düsseldorfer SC mit 0:7 unter die Räder kam. „Mit einer solch hohen Niederlage war nicht zu rechnen, auch nach dem 0:2 zur Pause. Nach dem 0:3 haben wir uns einfach abfertigen  lassen“, war SVG-Coach Guido Brenner niedergeschlagen.

Mehr von RP ONLINE