Fußball-Kreisliga A : Vorster sind zum Siegen verdammt

Gewinnen die Sporfreunde nicht, ist der Abstieg aus der Kreisliga A besiegelt. Der VdS Nievenheim kann gegen den SV Bedburdyck/Gierath den Titel vorzeitig klarmachen.

In der Fußball-Kreisliga A steht ein Wochenende voller Entscheidungen an. Nievenheim kann aus eigener Kraft den Meistertitel am Sonntag perfekt machen, im Abstiegskampf stehen wegweisende Spiele an und gebannt schaut man in der Bezirksliga auf Rommerskirchen.

VdS Nievenheim (1.) – SV Bedburdyck/Gierath (6.). Es ist angerichtet: Der VdS kann mit einem Sieg gegen Bedburdyck/Gierath den Meistertitel perfekt machen. Der Vorsprung von acht Punkten auf den SVG Grevenbroich würde zum vorzeitigen Aufstieg reichen. „Die Jungs sind heiß. Wir wollen es auf jeden Fall schaffen, das Bier ist schon kaltgestellt“, berichtet Trainer Daniel Köthe. An weiteren Planungen hat er sich aber nicht beteiligt. „Ich bin nicht in die Meisterfeier-Planungen involviert“, so Köthe, der sich für Montag extra freigenommen hat. Fehlen wird Nievenheim in dem möglicherweise entscheidenden Spiel Kapitän Daniel Dünbier.

SF Vorst (13.) – FC Zons (12.). Für die Sportfreunde ist die Partie ein „Do-or-Die“-Spiel. Vorst braucht einen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. „Wir müssen gewinnen. Bei einer Niederlage oder einem Remis ist der Zug für uns abgefahren“, stellt Trainer Frank Kollegger klar. Die Niederlage gegen die SG Kaarst habe man in dieser Woche aufgearbeitet. Eine Erklärung, warum der letzte Biss fehlte, konnte das Team aber nicht liefern. „Die Qualität ist da. Das Problem ist, dass wir sie nicht immer abrufen. Wir müssen echt aufpassen, dass wir das Spiel am Sonntag richtig angehen“, so Kollegger. Zons-Coach Thomas Boldt ist sich der Situation bewusst: „Der Druck liegt bei Vorst, sie müssen es offensiv angehen.“ Zons will am Sonntag selbst einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Wir spielen voll auf Sieg. Wir wissen, was uns erwartet, sind bestens vorbereitet. Die Jungs sind heiß“, so Boldt. Wenn man sich nicht auf die Neusser Vereine in der Bezirksliga verlassen will, muss Zons noch einen Platz in der Tabelle klettern. Bei einem Sieg könnte man den Rückstand auf Büttgen oder Glehn deutlich minieren und hätte noch die Chance bis auf Platz zehn vorzuspringen.

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VfR Büttgen (10.) – SV Glehn (11.). Noch haben Büttgen und Glehn einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Um aber schon vor Saisonende Sicherheit zu bekommen, braucht es am Wochenende einen Sieg. „Wenn wir am Sonntag gewinnen, sind wir durch“, sagt Büttgens Trainer Nils Heryschek. Er will den Schwung aus dem 11:0-Kantersieg gegen VfR Neuss mit in die Partie gegen formschwache Glehner nehmen. Für die Partie am Sonntag (15.30 Uhr) sind fast alle an Bord. Bei den Glehnern sieht das deutlich schlechter aus. „Wir sind leider in den letzten Wochen personell sehr gebeutelt. Das ist in den Ergebnissen deutlich spürbar“, sagt Interimstrainer Markus Drillges. Gegen Büttgen soll das aber keine Ausrede sein. „Wir müssen das Beste daraus machen und werden alles dafür tun, die Klasse zu halten“, so Drillges.

Die weiteren Partien des Wochenendes Der SV Rosellen (3.) empfängt den FC Delhoven (4.) zum Spitzenspiel. Der 1. FC Grevenbroich-Süd ist zu Hause gegen Absteiger VfR Neuss gefordert und der TuS Hackenbroich trifft am Sonntag (15 Uhr) auf den SVG Grevenbroich.