Jüchen : Sekundarschule erhält neue Mensa

In der Sekundarschule in Hochneukirch steht jetzt die nächste Umbau-Etappe an: An der Mühlenstraße wird eine neue, größere Mensa gebaut, außerdem soll die Schule endlich einen eigenen Festnetz-Anschluss bekommen.

Bis heute laufen die Anmeldungen für die fünften Klassen an der Sekundarschule in Hochneukirch und am Gymnasium in Jüchen. Sekundarschulleiter Georg Broens ist zuversichtlich, "dass wir für den zweiten Jahrgang wieder — wie im vergangenen Jahr — rund 100 Anmeldungen erhalten. Bis Samstag waren rund 60 Kinder bei uns angemeldet worden." Die Sekundarschule Jüchen wächst — und dafür muss der Gebäudekomplex in Hochneukirch, den sich die neue Schule mit der auslaufenden Hauptschule teilt, angepasst werden. Beispielsweise soll eine neue, deutlich größere Mensa her. Auch Internetanschlüsse für alle Klassenräume sind geplant.

Beginnen sollen die ersten Umbauarbeiten im Frühjahr. Bis in die Sommerferien hinein wird das Gebäude neu verkabelt — und erhält dabei neben Internetleitungen unter anderem einen neuen Telefonanschluss. "Bislang sind wir nur über zwei Diensthandys oder den Anschluss der Hauptschule zu erreichen. Es ist etwas ungewöhnlich, dass eine Schule keinen eigenen Festnetzanschluss hat", sagt Broens. Der Grund: Die Jüchener Gemeindeverwaltung samt aller Außenstellen, Schulen und Kindergärten wird, wie Bürgermeister Harald Zillikens erläutert, "mit einer neuen, einheitlichen Telefonanlage ausgestattet, an der auch alle Außenstellen angeschlossen werden". Nach der Umrüstung im Rathaus seien im weiteren Schritt die weiterführenden Schulen an der Reihe.

In den Sommerferien werden an der Mühlenstraße dann weitere Handwerker für den Bau der neuen Mensa anrücken. "Die bisherige Mensa für die beiden Schulen befindet sich im Keller und bietet 55 Schülern Platz. Das reicht nicht", erläutert Broens. "Teil unseres pädagogischen Konzepts ist es, dass die Kinder der ersten Stufen an den drei langen Schultagen gemeinsam und mit den Lehrern das Mittagessen in der Mensa einnehmen. Im Sommer kommt der zweite Jahrgang hinzu, dann reicht der Platz nicht, damit alle Kinder in der 60-minütigen Pause essen können", erläutert der Schulleiter. Künftig sollen rund 100 Jungen und Mädchen zeitgleich essen können. "Die neue Mensa wird im Erdgeschoss der Schule geschaffen. Wir prüfen noch zwei Varianten", erklärt Bürgermeister Zillikens. Die Umbaukosten dafür beziffert die Gemeindeverwaltung mit rund 185 000 Euro.

Georg Broens hofft nun, dass "die Umbauarbeiten rechtzeitig zum Beginn des nächsten Schuljahres abgeschlossen sind". Und er hat noch einen weiteren Wunsch: "Wir benötigen für den Bereich der Naturwissenschaften eine neue Ausstattung. Die Sammlung der Hauptschule bietet dafür kaum Arbeitsmaterial", so Broens. "Zwar kann der Lehrer Experimente vorführen, die Schüler können aber kaum selbst experimentieren — etwa einen Stromkreis aufbauen oder Thermometer-Messungen vornehmen." Auf rund 15 000 Euro schätzt der Schulleiter die Kosten. Entscheidungen sind noch nicht gefallen. "Wir sind im Rathaus und mit der Schule in Gesprächen", so Zillikens.

(NGZ/rl)