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Korschenbroich: Sebastianer weiter mit Keßel und Esser

Korschenbroich : Sebastianer weiter mit Keßel und Esser

Ihr Patronatsfest feierten die St.-Sebastianus-Schützen zunächst mit einer heiligen Messe in der St.-Josef-Kirche in Steinforth. In der Generalversammlung im "Kuhstall" von Jakob Schönen in Rubbelrath wurden dann Personalfragen geklärt: Unter anderem wurden Präsident Willi Keßel und Brudermeister Berti Esser in ihren Ämtern bestätigt.

Unter den gut 100 Teilnehmern beim Patronatsfest befand sich auch eine gut 15-köpfige Abordnung der Sebastianer aus Glehn um deren neuen Brudermeister Paul van de Weyer. Mit von der Partie war natürlich auch Manfred Piotrwoski, der neue Schützenkönig von Steinforth-Rubbelrath: Gemeinsam mit seinen Ministern Christian Berghoff und Karl-Heinz Späth hatte der Nachfolger des bisherigen Regenten Klaus Humpesch beim Patronatsfest der Glehner Namensvettern eine Woche zuvor seinen ersten offiziellen Auftritt.

Noch kein neuer Jägermajor

Die Brauchtumshüter aus dem Doppeldorf setzten bei den turnusgemäß anstehenden Neuwahlen auf Kontinuität: Alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Peter-Josef Schepers bleibt Geschäftsführer, während Torsten Erkes weiterhin als Schriftführer fungiert. Um die Finanzen der St.-Sebastianus-Bruderschaft kümmern sich auch künftig Kassierer Kurt Marczuk und sein Stellvertreter Michael Rottes. Als Beisitzer weiterhin im Vorstand tätig sind Franz-Josef Hoff und Ralf Humpesch.

Bis auf weiteres vakant bleibt die Position eines Jägermajors. Der bisherige Amtsinhaber Berthold Rosa- Gastaldo steht nicht mehr zu Verfügung. Nach einer längeren Diskussion, ob der neue Jägermajor nicht bereits jetzt bestimmt werden sollte, beließen es die Schützen letztlich bei der bislang geübten Praxis. Der Jägermajor wird von der Offiziersversammlung gewählt, auch wenn diese erst kurz vor dem Schützenfest stattfindet.

Dieses wird in diesem Jahr besonders spät gefeiert: Im Stadtgebiet fällt der Startschuss für die Schützenfestsaison stets mit "Unges Pengste" – und Pfingsten steht in diesem Jahr wegen des späten Ostertermins halt nun einmal sehr spät auf dem Kalender.

Geschäftsführer Peter-Josef Schepers rechnet mit einem eher ruhigen Jahr für die Bruderschaft in Steinforth-Rubbelrath: Ein aus dem Rahmen fallendes Ereignis wird lediglich das 100-Jahr-Jubiläum des Tambourkorps Königshoven sein, bei dem auch die Sebastianer aus Steinforth-Rubbelrath mitfeiern werden.

(NGZ)