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Sebastian Michalsky trainiert ab nächster Saison die DJK Gnadental

Fußball : Michalsky trainiert ab nächster Saison die DJK Gnadental

Der 38-Jährige löst am Nixhütter Weg Stefan Pennarz ab. Jörg Ferber kehrt als Sportlicher Leiter zurück, Andrej Hildenberg wird spielender Co-Trainer.

Ganz weg war er nie, schließlich führten seine Eltern Rudi und Anita Michalsky eine gefühlte Ewigkeit Regie auf der schmucken Bezirkssportanlage am Nixhütter Weg, doch in der kommenden Saison kehrt Sebastian Michalsky endgültig nach Hause zurück. Der inzwischen 38-Jährige trainiert ab 1. Juli die Bezirksliga-Fußballer der DJK Gnadental. Und weil es sich im Team bekanntlich besser arbeiten lässt, kommt Jörg Ferber als Sportlicher Leiter. Der 53-Jährige, bis Anfang Juni 2021 in gleicher Funktion beim Landesligisten SC Kapellen tätig, ist in Gnadental ebenfalls kein Unbekannter, war dort von März 2015 bis zum 30. Juni 2018 als Coach beschäftigt. In die Rolle des spielenden Co-Trainers schlüpft Andrej Hildenberg, Mehmet Yilmaz bleibt dem Coaching Staff erhalten.

Der Wechsel in der Kommandozentrale war nötig geworden, weil der an der deutsch-niederländischen Grenze wohnende Stefan Pennarz dem von Johannes Schneider angeführten Vorstand mitgeteilt hatte, dass er die Mannschaft am Saisonende nach drei Jahren abgeben werde. „Sonst hätten wir mit ihm verlängert“, stellt der Vorsitzende klar, „denn wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Er hat immer einen Plan B und uns damit viele Punkte geholt.“ Michalsky war nach seiner Jugendzeit beim TSV Norf, der DJK Gnadental, BV 04 Düsseldorf und beim KFC Uerdingen über den MSV Duisburg, Wuppertaler SV, Fortuna Düsseldorf II und die Sportfreunde Baumberg 2013 zum Oberligisten Schwarz-Weiß Essen gestoßen, für den er bis Juni 2021 als Kapitän, Leistungsträger, Integrationsfigur und Interimstrainer zu einem absoluten Fixpunkt wurde. In der laufenden Saison kickt der promovierte Wirtschaftswissenschaftler bei Concordia Wiemelhausen in der Westfalenliga. Mit seiner Verpflichtung sieht Schneider die DJK in der kommenden Saison keineswegs als Topfavorit im Aufstiegskampf: „Er gibt überhaupt keinen Druck. Wir nehmen mit, was kommt ...“