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Hockey: Schwarz-Weiß hat aus den Fehlern gelernt

Hockey : Schwarz-Weiß hat aus den Fehlern gelernt

Eigentlich war der Hockey-Club (HC) als stärkerer der beiden Mannheimer Gegner eingestuft worden. Doch nicht einmal 24 Stunden nach dem vom Verlauf her enttäuschenden 4:4-Remis gegen den TSV ließ der HTC Schwarz-Weiß Neuss gestern Mittag einen 4:2-Sieg (Halbzeit 4:1) über den MHC folgen.

Über Nacht hatten die Neusser Damen aus den Fehlern der Heimpremiere gelernt: Diesmal spielten sie wesentlich konzentrierter und druckvoller nach vorne, und das über (fast) die gesamten 70 Minuten, diesmal hatten sie in der am Samstag noch zuschauenden Neela Holthausen einen starken Rückhalt zwischen den Torpfosten, die den Gästen etliche ihrer sechs Strafecken wegpflückte – nur die erste führte zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Lydia Haase (10.), allerdings auch erst im Nachschuss.

Und diesmal nutzten sie zumindest vor der Pause auch ihre Tormöglichkeiten konsequenter und lagen deshalb dank Treffern von Katrin Bremer (8.), Luisa Steindor nach der ersten Neusser Ecke (13.), Katharina Kreiner im Anschluss an einen mustergültigen Konter, nachdem auf der Gegenseite zwei Mannheimer Ecken abgewehrt worden waren (18.), und der eigentlich für Defensivaufgaben zuständigen Malou Holthausen, die die vierte Ecke in abgelegter Variante verwandelte (34.), vollauf verdient mit 4:1 in Front. Danach verflachte das ein wenig, auch weil HTC-Trainer Simon Starck eingedenk des Kräfteverschleißes viel durchwechselte, ohne dass die Gäste jedoch Kapital daraus schlagen konnte.

Allein Theresa Laubenstein hätte für die Entscheidung sorgen können, verfehlte das Mannheimer Tor jedoch drei Mal äußerst knapp. Als dann Elena Willig der Anschlusstreffer gelang (63.), wurden die HTC-Fans ein wenig nervös. Doch diesmal brachten die Schwarz-Weißen den Vorsprung ins Ziel – und jubelten am Ende völlig zu Recht.

(NGZ)