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Hockey: Schwarz-Weiß behält blütenreine Weste

Hockey : Schwarz-Weiß behält blütenreine Weste

Mit Siegen in Großflottbek und Rissen kommt HTC dem Wiederaufstieg in die Hockey-Bundesliga ein gutes Stück näher

Was für ein Wochenende für den HTC Schwarz-Weiß Neuss: Nach den eminent wichtigen Siegen der Damen fuhren auch die Herren am Wochenende die maximale Punktausbeute ein und kamen so dem direkten Wiederaufstieg in die Hockey-Bundesliga ein erhebliches Stück näher.

Nach dem ersten Spieltag der Rückrunde beträgt ihr Vorsprung auf den Tabellenzweiten Klipper Hamburg (hat ein Spiel weniger absolviert) bereits zwölf Punkte. Und die Klipperaner sind inzwischen der einzige "Verfolger", den der Erstliga-Absteiger noch hat. Denn der vermeintlich härteste Aufstiegskonkurrent, der Großflottbeker THGC, unterlag nicht nur am Samstag im Spitzenspiel mit 2:3 gegen die Schwarz-Weißen, sondern ließ gestern mit einer 1:2-Niederlage gegen den Rheydter SV weitere Federn und hat nun schon 14 Zähler Rückstand auf Neuss, das sich gestern mit 3:0 bei seinem "Angstgegner" Rissener SV durchsetzte. "Punktemäßig war das das Optimum, spielerisch noch nicht", fasste HTC-Trainer Andreas Bauch das erste Pflichtspiel-Wochenende nach dem Abstieg aus der Hallen-Bundesliga zusammen.

Denn in beiden Partien ließen seine Schützlinge nach starkem Beginn in der Konzentration nach. In Großflottbek hätte das fast zum ersten Punktverlust der Saison geführt, denn Sebastian Draguhn erzielte den Siegtreffer für die Gäste erst zwei Minuten vor Ende. "Über ein Unentschieden hätten wir uns auch nicht beschwert", meinte Bauch, dessen Team durch Steven Dühr (5.) und Sebastian Draguhn (12.) schon früh 2:0 geführt, dann aber den Ausgleich durch Alexander Otte per Siebenmeter (30.) und Julius Schmid (50.) hinnehmen musste. Philipp Weide vergab einen Siebenmeter, ehe Draguhn den neunten Sieg im neunten Spiel sicherstellte. "ich denke, dass ein Unentschieden heute ein faires Ergebnis gewesen wäre", sagt GHTC-Trainer Jimi Lewis nach dem ersten Pflichtspiel unter seiner Regie.

Davon konnte gestern keine Rede sein, denn auch wenn die Schwarz-Weißen nach dem Führungstor durch Neuzugang Matthias Gräber (8.) zu nachlässig mit ihren Tormöglichkeiten umgingen, war der Sieg , den Philipp Weide (60.) und Sebastian Draguhn (67.) sicherstellten, nie ernsthaft in Gefahr.

(NGZ/EW)