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Schulterschluss: Landessportbünde mit Deutschem Olympischen Sportbund

Leichtathletik : DOSB: Vereinssport wieder zulassen

Sporttreiben ist nicht Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung in der Corona-Krise zu verstehen.

(sit) Kein Teil des Problems, sondern Teil der erhofften Lösung: LSB-Präsident Stefan Klett hat zur Halbzeit der laufenden Lockdown-Phase nochmals die positiven Effekte von Sport und Bewegung im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung betont und gleichzeitig den Schulterschluss aller Landessportbünde und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gelobt: „Unsere Vereine und Verbände in Deutschland sind in der Lage, zahlreiche Sportangebote zu unterbreiten, die auch bei hohen Inzidenzwerten verantwortbar sind. Dies gilt unter anderem für die Mehrzahl der Bewegungsangebote auf Sportfreianlagen, im öffentlichen Raum und auch in großen gedeckten Sportanlagen.“

Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann appelliert an die Ministerpräsidenten und Regierenden Bürgermeister der Länder, den Vereinssport schnellstmöglich wieder zuzulassen. Klett: „Es ist wichtig, dass allen Vereinen und Verbänden nach den Beschränkungen vom November 2020 schnellstmöglich wieder die Möglichkeit eröffnet wird, Sportangebote zu unterbreiten, zumindest zu den Regelungen vor dem 28. Oktober zurückzukehren.“

Eine Position, die Jürgen Kessing, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) unterstützt. Er setzt sich dafür ein, dass auch Landeskader-Athleten ihr Training an allen Bundesstützpunkten wiederaufnehmen können. „Für die Vorbereitung auf internationale Meisterschaften und die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist es entscheidend, dass Topathleten ohne Einschränkungen trainieren können. Für die langfristige Entwicklung der Leichtathletik spielt darüber hinaus auch die Ausbildung der Landeskader-Athleten eine wichtige Rolle. Sie sichern die Zukunft der Sportart und bilden die Basis für den Erfolg der Spitze.“ DLV-Generaldirektor Sport Idriss Gonschinska ergänzt: „Priorität hat die Gesundheit aller beteiligten Personen. Unbenommen dieser herausfordernden Situation gilt es, die Wege der Athleten und des Betreuerteams in Vorbereitung erfolgreicher Olympischer Spiele und weiterer internationaler Meisterschaften 2021 gemeinsam zu gestalten.“