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Fechten: Schrödter beendet U23-Fecht-EM auf dem zweiten Platz

Fechten : Schrödter beendet U23-Fecht-EM auf dem zweiten Platz

Drei Jahre nach seinem zweiten Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Baku hat Sebastian Schrödter wieder einen Coup gelandet. Der Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen eröffnete die U23-EM im polnischen Torun gestern Abend mit dem zweiten Rang. Erst im Finale unterlag er dem Italiener Gabriele Froschini mit 7:15. "Das ist sehr gut", sagte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald, für den diese Titelkämpfe freilich nicht den allerhöchsten Stellenwert besitzen.

Als Gesamtzehnter der Poule-Gefechte war Schrödter durch Siege über den Österreicher Lukas Galli (15:8), Siarhei Shachanin aus Weißrussland (15:10) und den Italiener Leonardo Affede (15:12) ins Halbfinale eingezogen. Dort besiegte er den Ungarn Etele Ravasz mit 15:8. Passable Leistungen lieferten seine Vereinskollegen ab. Bereits in der Runde der besten 32 hatte Robin Schrödter in einem rein Dormagener Duell Frederik Koch mit 15:12 bezwungen. Koch, der in seinem letzten Jahr als Junior ist, schloss das Turnier auf dem 23. Platz an. Überraschend Schluss war in der gleichen Runde auch für den höhergehandelten Maximilian Kindler (TSG Eislingen) nach der 13:15-Niederlage gegen den Italiener Amedeo Galli. Ihm blieb nur Rang 19. Im Achtelfinale verabschiedete sich schließlich auch Robin Schrödter. Er unterlag dem Russen Maxim Botezatu mit 13:15. Das reichte im Gesamtklassement zum 13. Platz. "Damit können wir leben", resümierte Kawald nüchtern. Am Samstag tritt das deutsche Team im Mannschaftswettbewerb an. Ein Platz auf dem Treppchen ist da allemal möglich.

(sit)