Schießsport: Die Reuschenberger Schützen verlieren im DSB-Pokal.

Schießsport : SSV verpasst Sieg und feiert seine Mannschaft trotzdem

Reuschenberger Schützen belegen nach dem dritten Pokalspieltag den bärenstarken zehnten Platz.

An der Motivation hatte Reuschenbergs Niederlage im dritten DSB-Pokalspiel nicht gelegen. Auf der heimischen Sportanlage sollte nach zwei sieglosen Begegnungen nun endlich der erste Sieg her.

Für diese Aufgabe hatte Mannschaftsführer Tobias Urbach eine schlagkräftige Truppe um sich versammelt: Mulan Meng (Jugend), Fabienne Matula (Junioren), Sebastian Zaun, Andreas Heine und Jan Hauffs (alle Herren),Verena Weiffen und Stephanie Siegberg (beide Damen) sowie Heinz-Peter Urbach (Altersklasse) waren bereit für den SV Bramstedt. Das Duell mit der gegnerischen Mannschaft aus Schleswig-Holstein entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, denn die Gastgeber kämpften um jeden Ring und konnten dabei sogar mehrere persönliche Saisonbestleistungen aufstellen. Als bester Sportler Reuschenbergs hielt Mannschaftskapitän Urbach das Heimteam im Rennen um den Tagessieg. Die Gäste aus dem hohen Norden blieben von den Leistungen der SSV-Schützen jedoch unbeeindruckt und konterten stattdessen die Spitzenergebnisse der Gastgeber. Als Tagesbeste insgesamt war es Annika Neumann, die einen wesentlichen Anteil am Sieg des SV Bramstedt hatte. Mit 393 von 400 möglichen Ringen stellte sie die Resultate der Konkurrenz in den Schatten.

Obwohl die Reuschenberger also ohne Pokalsieg bleiben, fällt das Fazit des SSV keinesfalls negativ aus: „Wir müssen uns nicht verstecken. Das schöne ist unser Zusammenhalt. Das ist das, was am Ende zählt“, resümierte Mannschaftsführer Urbach nach dem dritten Pokalspieltag. Weiteren Grund zur Freude bereitete die Platzierung Reuschenbergs im Gesamtklassement: Letztlich reichte es für Platz zehn in der Endabrechnung, obwohl die SSV-Sportler eigentlich gar nicht mit dem Sprung in die Top-Ten gerechnet hatten. Doch gute Mannschaftsergebnisse, wenn auch ohne Spieltagssieg, machten die Top-Platzierung letztlich möglich.

Auch Reuschenbergs Vorsitzender Heinz-Peter Urbach zeigte sich vollauf zufrieden mit dem Pokaljahr: „Wir, der Vorstand, sind stolz auf unsere Mannschaft, dass sie es soweit nach oben geschafft hat. Es waren tolle Wettkämpfe und gute Werbung für unseren Sport.“

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