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SC Kapellen vor dem Topspiel gegen MSV Düsseldorf

Fußball-Landesliga : SC Kapellen bleibt vor dem Topspiel in Düsseldorf gelassen

Die heimischen Fußball-Landesligisten können das Wochenende mit Blick auf die neuen Corona-Regeln entspannt angehen. Bis auf eine Ausnahme sind alle Spieler, Trainer und Betreuer geimpft.

Dass wegen der neuen Corona-Regeln keine zusätzlichen Belastungen drohen ist wichtig, denn für Kapellen, Holzheim und Kleinenbroich stehen wichtige Partien auf dem Programm.

MSV Düsseldorf (1.) – SC Kapellen (3.). „Bei uns sind schon seit Beginn der Saison alle geimpft. Wir wollten im gesellschaftlichen für sportlichen Sinne solidarisch sein“, sagt SCK-Coach Björn Feldberg. So konnte sich die Mannschaft nach dem herausragenden Erfolg im Niederrheinpokal gegen den Oberligisten St. Tönis den Fokus voll auf die Vorbereitung das Punktspiel gegen Tabellenführer MSV Düsseldorf legen. Weil der SCK als Dritter anreist, ist das eigentlich ein lupenreines Spitzenspiel, wovon Feldberg allerdings nichts wissen will. „Wir haben die Woche im Trainings nichts anders gemacht als sonst auch. Ich mache da kein Drama draus. Die Punkte wären wichtig, um uns zu stabilisieren. Ob wir sie gegen den Letzten oder den Ersten holen, ist mir letztlich egal.“ Feldberg weiß allerdings, dass seine Mannschaft die nächste außergewöhnlich gute Leistung braucht, um als Sieger vom Platz zu gehen. Schließlich erweist sich der MSV bislang als die konstanteste Mannschaft, wovon neun Punkte Vorsprung auf Platz zwei zeugen. Da ist es ein positives Signal für den SCK, dass am Sonntag wahrscheinlich alle Spieler zur Verfügung stehen.

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Holzheimer SG (10.) – DJK/VfL Giesenkirchen (14.). Auch in Holzheim sind sie alle geimpft, zusätzlich Arbeit kommt in Sachen 2G aber die ehrenamtlichen Helfer am Einlass zu. Für die Landesliga-Truppe geht es derweil darum, als Team auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz die nächste Heimpartie auf keinen Fall zu verlieren, um Kellerkind Giesenkirchen auf Distanz zu halten. Da hilft es sicherlich, dass das spielfreie Wochenende den meisten verletzten und angeschlagenen Spielern zusätzlich Zeit gegeben hat, sich aufs Spielfeld zurückzukämpfen. Eine gute Grundlage, um die schwankenden Leistungen der vergangenen Wochen zu stabilisieren. „Wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir nicht zu viele Verletzte haben, kommen wir auch da unten weg“, sagt HSG-Coach Hamid Derakhshan. Vor den Giesenkirchenern ist er allerdings gewarnt, sie schlugen vor zwei Wochen völlig überraschend Titelanwärter 1. FC Viersen.

Teutonia Kleinenbroich (14.) – SW Düsseldorf (12.). Mehr Kellerduell geht kaum. Wollen die Teutonen sich bis zur Winterpause noch den Nicht-Abstiegsplätzen aussichtsreich nähern, muss gegen SW ein Sieg her. Dazu braucht es allerdings eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur 0:4-Schlappe vor zwei Wochen in Kapellen. „Da haben wir die Grenzen aufgezeigt bekommen, waren immer einen Schritt zu spät. Gegen Düsseldorf müssen wir viel präsenter sein, um in die Zweikämpfe zu kommen“, sagt Teutonen-Coach Norbert Müller. Nur einer seiner Spieler ist ungeimpft, er soll mit einem PCR-Test auflaufen.