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SC Kapellen vor dem Spiel beim ASV Süchteln

Fußball-Landesliga : Kapellen trifft Frank Mitschkowski wieder

Wenn der SCK in der Fußball-Landesliga beim ASV Süchteln antritt, ist der gegnerische Trainer bestens bekannt. Kleinenbroich reist arg gebeutelt schon am Samstagabend zum Derby nach Giesenkirchen.

In der Fußball-Landesliga stehen an diesem Wochenende interessante Duelle mit heimischer Beteiligung auf dem Programm. Für den SC Kapellen gibt’s ein Wiedersehen mit Ex-Coach Frank Mitschkowski, Kleinenbroich ist im Lokalduell gegen Giesenkirchen gefordert und Holzheim plagen vor dem neunten Spieltag große Verletzungssorgen.

ASV Einigkeit Süchteln (11.) – SC Kapellen (3.). Bei einem Blick auf die Tabelle sollte der SC Kapellen in Süchteln eigentlich der klare Favorit sein, doch SCK-Trainer Björn Feldberg hat großen Respekt vor Süchteln – der Grund dafür steht an der Seitenlinie. Die Süchtelner werden seit dieser Saison von Frank Mitschkowski betreut – ein Name, den man in Kapellen noch gut kennt. Der 48-Jährige trainierte den SCK von 2014 bis Ende 2015 in der Oberliga. Feldberg selbst hat ein besonderes Verhältnis zu Mitschkowski. „Wir kennen uns schon 20 Jahre. Er kann seine Mannschaft unheimlich gut einstellen und kennt sich super aus im Kreis“, sagt Feldberg. Süchteln sei ein unangenehmer Gegner, der durch viele große Spieler gerade bei Standards extrem gefährlich ist. Kapellen reist aber auch mit einer breiten Brust nach Süchteln. Der SCK ist seit fünf Liga-Spielen ungeschlagen. Unter der Woche setzte sich die Truppe von Trainer Björn Feldberg souverän mit 4:0 im Niederrheinpokal gegen Bezirksligist SV Velbert durch. Celal-Can Yücel, Maik Ferber (2) und Nils Mäker sorgten schon im ersten Durchgang mit ihren Toren für Klarheit. „Das Wichtigste ist, dass wir weitergekommen sind und keine Ausfälle beklagen müssen“, so Feldberg.

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Holzheimer SG (6.) – 1. FC Wülfrath (10.). Schon am Freitagabend (19.30 Uhr) ist Holzheim vor heimischem Publikum gegen Wülfrath im Einsatz. Ginge es nach HSG-Coach Hamid Derakhshan, hätte seine Truppe noch ein paar Tage mehr Zeit, um sich auf die Partie vorzubereiten. „Die Lage könnte besser sein, die Vorzeichen sind nicht so doll“, sagt Derakshan. Gleich zwölf Ausfälle drohen Holzheim am Freitagabend. Stephan Wanneck, Baran Bal, Leon Borkowski, Joel Trotzki, Timo Arvanitidis und Bozidar Mestrovic werden Holzheim definitiv gegen Wülfrath fehlen. Hinter den Einsätzen von Pascal Schneider, Tom Nilgen, Fynn Reis, Yannick Joosten, Damian Kaluza und Patrick Herzge stehen noch dicke Fragezeichen. „Ich kann das schlecht einschätzen, aber alle werden bis zum Spiel definitiv nicht fit“, sagt Derakhshan. Über Gegner Wülfrath sagt der HSG-Coach: „Er hatte zu Beginn Personalprobleme und deshalb Startschwierigkeiten. Wülfrath hat eine sehr starke Mannschaft mit viel Qualität. Das wird ein ganz schwieriges Spiel.“ Vergangenes Wochenende setzte Wülfrath mit einem Sieg (3:2) gegen den Titelkandidaten 1. FC Viersen ein dickes Ausrufezeichen.

DJK Giesenkirchen (13.) – SC Teutonia Kleinenbroich (15.). Samstag 18.30 Uhr, Lokalduell unter Flutlicht – eigentlich perfekte Voraussetzungen für ein attraktives Fußballspiel, doch Teutonia-Coach Norbert Müller kann sich darauf nur wenig freuen. „Wir haben momentan mehr Probleme mit uns selbst“, sagt Müller. Die ohnehin angespannte Personallage hat sich nach dem Hilden-Spiel dramatisch verschlimmert. Marius Brunsbach, Kapitän, Abwehrchef und Torjäger in Personalunion, zog sich einen Bänderriss zu. Er fällt bis auf Weiteres aus. „Wir haben eine beschissene Zeit. Ich kann momentan nicht mehr rausholen. Die Personalprobleme ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison“, so Müller. In Patrick von Hüls und Sebastian Thomassen fehlen weiterhin zwei wichtige Stützen. Immerhin: Philipp Richter kehrt gegen Giesenkirchen zurück in den Teutonia-Kader.