SC Kapellen muss mit einem Punkt gegen PSV Wesel zufrieden sein

Fußball : SCK muss mit Punkt zufrieden sein

Beim 0:0 im Topspiel der Landesliga verschießt der PSV Wesel einen Foulelfmeter.

Auch wenn der SC Kapellen mit dem torlosen Unentschieden im Topspiel der Fußball-Landesliga vor heimischem Publikum gegen den PSV Wesel weiter an Boden auf die Spitze verlor, mussten die Schützlinge von Trainer Oliver Seibert noch froh sein, dass es nicht die dritte Niederlage in Folge setzte. Denn zehn Minuten vor Schluss bekamen die Gäste nach einem Foul von Timo Welky an der Strafraumgrenze einen Elfmeter zugesprochen. Den jagte Wesels Kapitän Johannes Bruns jedoch übers Gestänge. Natürlich fiel ihm das schwer, doch Kapellens Sportlicher Leiter Jörg Ferber gab sich mit dem einen Punkt zufrieden: „Wir hatten schon ein bisschen mehr vom Spiel, aber das Unentschieden ist letzten Endes gerecht – für uns jedoch zu wenig.“

Die größere Anzahl an Torchancen hatte er freilich für den SCK notiert. Vor der Pause hätten Yannick Joosten, Nils Mäker und auch noch Stephan Wanneck treffen können. Ferber ging deshalb ins Detail: „Wir sind oft über außen durchgekommen, aber der Pass ins Zentrum war nicht genau genug.“ Auch in der zweiten Hälfte ließen die so sehr an der Rückkehr in die Oberliga interessierten Hausherren nichts unversucht. Vor allem Stephan Wanneck probierte einige Male mit Schüssen aus der Entfernung sein Glück. Zu überzeugen wusste das Ferber freilich nicht. „Da war irgendwie nichts Zwingendes dabei.“

Seiberts Möglichkeiten, auf unterschiedliche Spielsituationen zu reagieren, sind im Moment indes begrenzt, denn der einstmals stolze 27-köpfige Kader ist ziemlich zusammengeschrumpft. Im Heimspiel gegen Wesel saßen nur noch drei Feldspieler auf der Auswechselbank. Zwar Klassefußballer, doch Ferber schränkt ein: „Marcel Kalski ist nach seiner ewig langen Verletzungspause noch nicht richtig fit, Nils Dübbert und Alexander Hauptmann haben die Woche über gar nicht  trainiert.“ Als Ausrede für das dritte sieglose Liga-Spiel in Folge wollte er das allerdings nicht verstanden wissen. Nur als Erklärung: „Im Moment stecken wir in einer schwierigen Lage.“ Bis zum ersten Aufstiegsplatz sind es vier Punkte ...