„Gemüse-Selbsternte" - der Hit: Sagenhafte Salate, massenweise Mais

„Gemüse-Selbsternte" - der Hit : Sagenhafte Salate, massenweise Mais

Jüchen (S.M.) Die Premiere im Vorjahr verlief verheißungsvoll, die zweite Auflage der "Gemüse-Selbsternte" steht unmittelbar bevor. 2008 konnte Thomas Sablonski, der Betreiber des auf Haus Neuenhoven ansässigen Biobauernhofs, 34 Parzellen an Alleinstehende, Ehepaare, Studentengruppen oder Familien mit Kindern verpachten.

Jüchen (S.M.) Die Premiere im Vorjahr verlief verheißungsvoll, die zweite Auflage der "Gemüse-Selbsternte" steht unmittelbar bevor. 2008 konnte Thomas Sablonski, der Betreiber des auf Haus Neuenhoven ansässigen Biobauernhofs, 34 Parzellen an Alleinstehende, Ehepaare, Studentengruppen oder Familien mit Kindern verpachten.

Aktuell liegen für die neue Saison bereits 26 Anmeldungen vor. Ende März vergangenen Jahres waren es "erst" 21 Parzellen, die an den Mann oder die Frau gebracht werden konnten. Aus Jüchen hatten sich interessierte Hobbybauern ebenso gemeldet wie aus den benachbarten Mönchengladbacher Stadtteilen oder aus Korschenbroich.

"Die weiteste Anreise nahmen Pächter aus Wegberg in Kauf, die ihre Parzelle jeweils anlässlich eines Wochenend-Ausflugs nach Neuenhoven bearbeiteten", so Thomas Sablonski, der den Biobauernhof vor drei Jahren übernommen hat. Mit dem Verlauf der Saison ist er höchst zufrieden und freut sich bereits auf die nächste Runde.

Parzellen für die von Mai bis Oktober dauernde Selbsternte stehen noch zur Verfügung, wobei es von der Nachfrage abhängt, wie viele es letztlich sein werden: "Wir sind da flexibel", mag Thomas Sablonski hier einstweilen noch keine Grenze ziehen.

Initiiert wurde das ursprünglich aus Österreich stammende Projekt der "Gemüse-Selbsternte" vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Mönchengladbach: Dessen Sprecher Markus Profijt erläutert das Prinzip: "Der Biobauer legt im Frühjahr Parzellen mit jeweils etwa 20 verschiedenen Gemüsearten an. Ab Mitte Mai übernehmen die Pächter das Stück Land für eine Saison."

Mehr lesen Sie am Freitag, den 27.2.2009 in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)
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