Säbelfechterinnen überstehen die WM-Vorrunde

Fechten : Dormagener Säbeltrio übersteht die Vorrunde

Für Anna Limbach, Lea Krüger und die Demnächst-Dormagenerin Julika Funke geht es am Samstag bei WM in Budapest weiter.

Ein deutsch-deutsches Duell in der Runde der besten 124 verhinderte ein optimales Abschneiden der deutschen Säbelfechterinnen nach der Vorrunde der Weltmeisterschaften in Budapest. Weil sich Julika Funke, noch für den FC Würth Künzelsau startend, aber in Dormagen trainierend und demnächst auch für den TSV Bayer startberechtigt, dabei mit 15:11 gegen Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen) durchsetzte, erreichten „nur“ drei  Fechterinnen die Endausscheidung der besten 64, die am Samstag bereits um 8.30 Uhr beginnt.

Dann muss Anna Limbach als erste auf die Planche. Die zwölfmalige Deutsche Meisterin vom TSV Bayer Dormagen, nach der Vorrunde an Position 27 gesetzt, trifft dann auf die an 40. Stelle der Setzliste platzierte Koreanerin Jisu Yoon. Limbach kassierte in den sechs Poolgefechten, mit denen die WM für die Säbelfechterinnen am Mittwoch begann, nur eine Niederlage, weshalb ihr die Qualifikationsrunde der besten 124 erspart blieb.

In die zog Lea Krüger mit vier Siegen und zwei Niederlagen ein. Ein 15:13 über die Ukrainerin Yulia Balatova bescherte ihr dann den Einzug ins Hauptfeld, wo am Samstag um 8.45 Uhr Anna Bashta (Aserbeidschan) auf sie wartet – eine schwierige Aufgabe, ist ihre Gegnerin doch auf Rang 21 gelistet. Julika Funke bekommt es mit der Französin Chantal Lembach zu tun.

Am heuiten Donnerstag wird es ernst für die drei noch im Einzelwettbewerb verbliebenen Säbelfechter: Der Weltranglisten-Dritte Max Hartung trifft bei seinem ersten Auftritt überhaupt bei dieser WM auf den Kanadier Fares Arfa. Benedikt Wagner (beide TSV Bayer Dormagen), der sich mit sechs Siegen in sechs Poolgefechten direkt für die Runde der besten 64 qualöifiziert hatte, bekommt es ab 10 Uhr zunächst mit dem Ägypter Medhat Moataz zu tun. Björn Hübner-Fehrer (FC Wehrbach) muss sich mit dem starken Italiener Enrico Berrer auseinander setzen. Der dritte Dormagener, Matyas Szabo, war bereits in der Vorrunde mit einer 10:15-Niederlage gegen Ho Tin Low (Hongkong) gescheitert.

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