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Säbelfechter Max Hartung wird Fünfter beim Weltcup in Warschau

Fechten : Max Hartung meldet sich zurück

Nach den eher schwächeren Auftritten bei den Weltcupturnieren zu Jahresbeginn haben sich die Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen in Warschau auch im Einzelwettbewerb wieder in der Weltspitze zurückgemeldet.

Das galt insbesondere für Max Hartung, der sich bis in die Runde der letzten Acht kämpfte. Auf dem Weg ins Halbfinale scheiterte der 30-Jährige dann mit 11:15 am Olympiasieger von London 2012 und Riode Janeiro 2016, dem Ungarn Aron Szilagyi. Der holte sich anschließend mit einem 15:9 über Eli Dershwitz auch den Gesamtsieg.

Während sich der US-Amerikaner im Halbfinale mit 15:11 gegen den Weltranglistenersten Sanguk Oh (Korea) durchsetzte, zog Szilagyi kampflos ins Finale ein, da der Italiener Luca Curatoli, der auf der Weltrangliste hinter Oh und Max Hartung auf Rang drei liegt, wegen einer Verletzung nicht antrat. „Max hat gut gefochten,“ lobte Bundestrainer Vilmos Szabo seinen Schützling und gab zu: „Am Ende war ich mit Blick auf den Mannschaftswettbewerb am nächsten Tag gar nicht mal traurig, dass er im Viertelfinale ausgeschieden ist.“ Schließlich kostet jedes Gefecht Kraft und Nerven – Ungarn und die USA spielten denn auch im Teamwettbwerb am Sonntag keine Rolle und auch die italiener mussten der Verletzung von Luca Curatoli Tribut zollen.

Mit dem Abschneiden seiner anderen Schützlinge war der Bundestrainer auch nicht unzufrieden: „Wir hatten sechs deutsche Fechter unter den besten 64, das geht schon in Ordnung.“ Kritische Töne musste sich allerdings Trainersohn Matyas Szabo anhören, der im Achtelfinale gegen den Italiener Luigi Samele mit 8:1 führte, aber 10:15 verlor: „Das geht gar nicht, darüber müssen wir reden,“ sagte Vilmos Szabo. Matyas Szabo war auf Rang 19 trotzdem zweitbester Dormagener vor Benedikt Wagner (21.), Richard Hübers und Raoul Bonah belegten die Plätze 37 und 39.