Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen beim Weltcup-Turnier in Kairo

Fechten : Der Säbel-Bundestrainer macht sich Sorgen

Beim Weltcup in Kairo fehlen die verletzten Benedikt Wagner und Richard Hübers – und bald startet die Olympia-Qualifikation.

Vilmos Szabo macht sich Sorgen. Nicht so sehr, weil das nächste Weltcup-Turnier der Säbelfechter an diesem Wochenende in Kairo ausgetragen wird „und das Bundes-Außenministerium doch von Reisen nach Ägypten abrät,“ sagt der Bundestrainer.

Sondern viel mehr, weil er das letzte Weltcup-Turnier vor Beginn der ein Jahr laufenden Olympia-Qualifikation nicht mit voller Kapelle bestreiten kann. Benedikt Wagner laboriert nach seinem unglücklichen Zusammenprall mit seinem Gegner beim Turnier in Koblenz Mitte Januar immer noch an Problemen mit seinem Fuß. Und vom jüngsten Auftritt seiner Schützlinge in Warschau kehrte Richard Hübers mit einer Meniskusverletzung zurück.

„Das ist natürlich bittet,“ sagt Szabo. Denn in fünf Wochen beginnt die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, dann werden alle Ergebnisse in einer eigenen Qualifikations-Rangliste geführt. Besonders bitter: Das gilt auch für die Mannschafts-Qualifikation, denn im Gegensatz zu Rio de Janeiro sind die Säbelfechter in Tokio wieder im Teamwettbewerb dabei.

Trotz der Ausfälle reist der TSV Bayer Dormagen mit großem Aufgebot nach Kairo, wo gleichzeitig  ein Weltcup-Turnier der Damen (mit Anna Limbach und Lea Krüger) auf dem Programm steht. Parallel dazu beginnen im italienischen Foggia die Europameisterschaften der Kadetten und Junioren – als erster ist am Samstag Valentin Meka bei den Kadetten gefordert.

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