Rudern: Rudern zwischen Frust und Freude

Rudern: Rudern zwischen Frust und Freude

Auch drei Tage nach dem Rennen schwankt Susanne Angenendt zwischen Frust und Freude: "Das Ganze war ein tolles Erlebnis", sagt die Schlagfrau des Neusser Rudervereins-Achters über den "Vienna Night Row" auf der alten Donau in Wien, "aber im entscheidenden Moment waren wir einfach zu dämlich, um das Ganze mit dem Finaleinzug zu krönen."

So blieb den Neusserinnen, die in der Besetzung Ute Jennrich, Nicole Geerkens, Julia Heyder, Inga Paelzer, Anja Cellar, Julia Brecklinghaus, Patricia Ogger, Susanne Angenendt und Steuerfrau Dorothea Redmann nach Wien gereist waren, in der Endabrechnung nur der vierte Rang.

Im Eliminationslauf, bei dem es um dem Einzug ins Finale ging, wurden sie im Endspurt vom Boot des Veranstalters, des 1. Wiener Ruderclubs, um zwei Zehntelsekunden geschlagen. "Das war vollkommen unnötig", schimpfte Susanne Angenendt, "da haben wir einfach nicht aufgepasst." Zumal die Wienerinnen im Vorlauf ebenso wie ein zweites Boot aus der österreichischen Bundeshauptstadt gegen den NRV-Achter den Kürzeren gezogen hatten. Im Zwischenlauf musste sich Neuss der Startgemeinschaft Ottensheim/Linz knapp geschlagen geben. Die unterlag im Finale dem Bundesliga-Tabellenführer Crefelder RC.

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Trotz der Enttäuschung "war das Ganze ein Erlebnis und die lange Reise wert", fand Susanne Angenendt mit Blick auf die Veranstaltung, deren Finalläufe unter Flutlicht und mit beleuchteten Booten ausgetragen wurden. Und "nebenbei" erruderte sich der NRV einen Platz für das Championsleague-Finale am 15. September in Hamburg.

(NGZ)