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Rudern: Alexandra Höffgen (NRV) fährt im Achter zur EM-Silbermedaille

Rudern : Alexandra Höffgen fährt im Achter zur EM-Silbermedaille

Deutschland bestätigt den Aufwärtstrend. In Polen ist nur Rumänien noch besser.

Das Ziel war Edelmetall – und eine Medaille ist es für Alexandra Höffgen bei den Europameisterschaften im polnischen Poznan auch geworden: Mit dem deutschen Frauenachter fuhr die Ruderin des Neusser RV zu Silber. Nach einem beherzten Auftritt im Finale mussten sich die DRV-Mädels mit ihrer Zeit von 6:16,95 Minuten nur den starken Rumäninnen (6:14,75) geschlagen geben. Bronze ging an die Niederlande (6:17,38). Mit Blick auf die Olympia-Qualifikation stellte die 26-Jährige zufrieden fest: „Der Trend geht nach oben.“ Ihre gute Form hatten Höffgen, Tabea Schendekehl (Dortmund), Marie Arnold (Hannover), Frauke Hundeling (Hannover), Alyssa Meyer (Berlin), Anna Härtl (Potsdam), Melanie Göldner (Potsdam), Sophie Oksche (Ingolstadt) und Steuerfrau Larina Hillemann (Lübeck) schon im Bahnverteilungsrennen am Samstag angedeutet. Nach 500 Metern lagen die Schützlinge von Trainer Tom Morris sogar an der Spitze. Den Sieg sicherte sich schließlich in 6:06,45 Minuten der WM-Sechste Rumänien vor den Niederlanden (6:09,11) und der deutschen Mannschaft, die selber nur knapp distanziert Russland (6:22,19) in 6:09,74 Minuten auf Rang vier verwies.

Erwartungsgemäß hatte der komplett neuformierte deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer im Duell mit dem einzigen Konkurrenten Italien keine Chance. Schon im Bahnverteilungsrennen am Samstag lagen Cosima Clotten (Neusser RV), Marion Reichardt (SC DHfK Leipzig), Elisabeth Mainz (RU Arkona Berlin) und Katrin Volk (RC Undine Radolfzell) nach 2000 Metern in 6:42,30 Minuten recht weit hinter den Weltmeisterinnen (6:32,91).

Im A-Finale am Sonntag reichten Giulia Mignemi,  Silvia Crosio, Greta Martinelli und Arianna Noseda 6:37,90 Minuten zum Titel. Deutschland blieb knapp zweieinhalb Bootslängen zurück in 6:44,51 Minuten Silber.