Rudern: Frauen-Vierer vom Winde verweht

Ruder-WM: Auf Alexandra Höffgen wartet nun am Samstag das B-Finale.

Nach der starken Vorstellung im Vorlauf am Montag war im Halbfinale die Luft raus beim deutschen Frauenvierer. Oder besser gesagt: Es gab zu viel Luft auf der Regattastrecke im bulgarischen Plovdiv, auf der noch bis Sonntag die Ruder-Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Und weil der Wind auf den sechs Bahnen durchaus unterschiedlich weht, kann er auf den 3000 Metern zum mit-entscheidenden Faktor werden. „Die Bedingungen auf unserer Bahn waren zum Teil sehr schwierig. Wir hatten einen soliden Grundrhythmus, der aber immer wieder abgefallen ist,“ erklärte Sophie Oksche (Ingolstadt), die zusammen mit Alexandra Höffgen (Neusser Ruderverein), Frauke Hacker (Rostock) und Isabelle Hübener (Potsdam) den Vierer bildet, warum es im zweiten Vorlauf nur zu Rang fünf mit 15 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Däninnen reichte. „Aber wir stecken jetzt nicht den Kopf in den Sand, sondern wollen am Samstag zeigen, dass wir das besser können,“ sagt Oksche. Dann steht um 9.10 Uhr (Ortszeit) das B-Finale gegen die gleichfalls im Halbfinale gescheiterten Boote aus Italien, Rumänien, Niederlande, Großbritannien und Neuseeland auf dem Programm.