Rudern : Ruder-WM: Höffgen springt spontan im Achter ein

So richtig hat Alexandra Höffgen das enttäuschende Abschneiden mit dem Vierer des Deutschen Ruder-Verbandes immer noch nicht verstanden und verkraftet. Dennoch fand die Weltmeisterschaft im österreichischen Linz-Ottensheim am Sonntag ein halbwegs versöhnliches Ende für die 25-Jährige im Trikot des Neusser Rudervereins: Höffnung sprang spontan für die erkrankte Schlagfrau des deutschen Achters ein, „so spontan, dass ich noch nicht einmal frühstücken konnte, bevor ich in den Bus zur Strecke gestiegen bin.“ Trotz der minimalen Rennvorbereitung reichte es am Ende zu Platz vier im B-Finale.

Für Höffgen das letzte Rennen der Saison. Nach einer „kurzen Pause, die ich auch für die Beendigung meines Bachelorstudiums brauche“, beginnt im Oktober das Training für die noch mögliche Olympiaqualifikation. Und das, hat Bundestrainer Tom Morris angekündigt, „wird noch härter.“