Lokalsport: Ringer-EM: Hemmer und Focken haben Medaillenchancen

Lokalsport : Ringer-EM: Hemmer und Focken haben Medaillenchancen

Bereits vor den Deutschen Meisterschaften im baden-württembergischen Bruchsal hatte sich Patrick Loes, Bundestrainer der für Deutschland international tätigen Ringerinnen, mit seinen Kollegen auf die Mannschaft für die Europameisterschaften festgelegt - die Nominierten sollten bei den nationalen Titelkämpfen diese Entscheidung mit guten Leistungen untermauern.

Angeführt wird das deutsche Team von den beiden am Bundesstützpunkt Dormagen trainierenden Olympiateilnehmerinnen Aline Focken (KSV Krefeld), die in der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm an den Start geht, und Nina Hemmer (53 kg) vom AC Ückerath. Beide sind durchaus mit Medaillenambitionen nach Novi Sad (Serbien) gereist.

In Laura Mertens (58 kg) ist für Deutschland eine weitere Ringerin des AC Ückerath im Einsatz. Sie hatte bei den nationalen Titelkämpfen den zweiten Platz belegt.

Für die Niederlande trat schon gestern die Ückeratherin Jessica Blaszka an - allerdings ohne den erhofften Erfolg: In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm zog sie im Duell mit der starken Rumänin Emiliana Vuc, die sich technisch überlegen durchzusetzen wusste, den Kürzeren. Damit war das Turnier für die Holländerin in Diensten des AC Ückerath im Viertelfinale gelaufen. Die beiden heißesten Feuer aus heimischer Sicht greifen in Novi Sad jedoch erst jetzt ein: Nina Hemmer steigt heute auf die Matte, Laura Mertens und Aline Focken sind dann am Freitag an der Reihe.

Am ersten Tag der kontinentalen Meisterschaften waren die deutschen Athleten ohne Medaille geblieben.

(sit)
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