Weltmeisterschaften in Jordanien KSK-Ringer zählen bei der U20-WM zur Weltspitze

Neuss · Aaron Bellscheidts Durchmarsch in Amman endete erst im Halbfinale. Doch ihm bleibt noch die Hoffnung auf Bronze. Das gilt auch für Arslanbek Salimov.

 Starker WM-Auftritt: Aaron Bellscheidt.

Starker WM-Auftritt: Aaron Bellscheidt.

Foto: Oliver Stach/Ringen NRW/Oliver Stach/NRW Ringen

Gleich zwei Griechisch-Römisch-Ringer des KSK Konkordia Neuss haben bei den U20-Weltmeisterschaften in der jordanischen Hauptstadt Amman die Chance auf Bronze. Aaron Bellscheidt erreichte in der Gewichtsklasse bis 72 Kilogramm ohne Gegenpunkte das Halbfinale. Er besiegte in der Qualifikation zunächst den Ägypter Yehia Abdelkader mit 3:0. Im Achtelfinalsieg bezwang er den Esten Kristo Merilain mit 6:0. Auch im Viertelfinale bot der 20-Jährige eine starke Leistung, zeigte gegen den Japaner Hajime Kikuta auf dem Weg zu seinem 7:0-Sieg einen sensationellen Überwurf. Erst im Halbfinale stoppte ihn der Ungar Levente Levai (1:5). Im Duell um Rang drei bekommt es Bellscheidt entweder mit Ognjen Jakovljevic (Serbien) oder Muhammed Ali Gocmen (Türkei) zu tun. Sein für Polen ringender Vereinskollege Arslanbek Salimov kann sich nach dem 3:5 im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Gaspar Terteryan (Armenien) über die Hoffnungsrunde noch ins kleine Finale kämpfen.

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