Ringer des KSK Konkordia Neuss sind schon wieder auf Titeljagd

Ringen : KSK schon wieder auf Titeljagd

Beim Sichtungsturnier in Bayern und bei den Rheinlandmeisterschaften räumt Nachwuchs der Konkordia Neuss ab.

Auch nach einer gefühlten Ewigkeit im Geschäft kann sich Hermann J. Kahlenberg noch von Herzen freuen. Und darum lieferte der Ehrenvorsitzende des KSK Konkordia Neuss die erste Schlagzeile für das neue Jahrzehnt gleich mit: „Ringer mit Superstart ins Sportjahr 2020!“

Und das Beste daran: Bundestrainer Maik Bullmann war Zeuge des starken Auftritts der Neusser Ringer beim der Kaderüberprüfung dienenden DRB-Sichtungsturnier im bayerischen Bindlach. Unter den 70 Aktiven waren sechs Kadetten (A-Jugend) des KSK, natürlich wieder betreut von Trainer Oleg Dubov, seinem Assistenten Aslan Nakaev und Jugendwart Ralf Bellscheidt. In der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm gingen in der Bärenhalle 16 Ringer an den Start. In den Vorrunden-Pools setzten sich Aaron Bellscheidt (34:0 Punkte) und Iwan Tagner (33:0) ohne Niederlage durch. Den Titel holte sich schließlich im fünfmal siegreichen Aaron  Bellscheidt der, so Kahlenberg gar nicht bescheiden, „zurzeit vielleicht beste Nachwuchsringer bei den Kadetten im griechisch-römischen Stil.“ Iwan Tagner folgte mit vier Siegen auf Rang zwei. „Eine Superleistung zeigte auch Albert Nakaev“, fügte Kahlenberg hinzu: Bei neun Konkurrenten in der Klasse bis 60 Kilogramm fertigte er im Finale den Deutschen Meister Noah Englich (Witten) mit 8:0 ab. Nikita Lejkin (80 kg) blieb mit vier Siegen ebenfalls ohne Niederlage. Mit dem dritten Platz rundete Adam Bachor (71 kg) die herausragende Vorstellung der jungen KSK-Ringer ab. Kahlenberg: „Schade für Jan Krempin, dass in seiner Gewichtsklasse seine Vereinskollegen dominierten. Mit einem Sieg belegte er Platz neun.“ Im DRB-Kader stehen damit Samuel Bellscheidt (65 kg), Deni Nakaev (65kg) und Aaron Bellscheidt (55 kg).

Und die nächsten Talente stehen in Neuss schon in den Startlöchern: Bei den Rheinlandmeisterschaften in Hückelhoven war der KSK mit 25 Ringern vertreten. Die Bilanz: vier Goldmedaillen und zehn weitere Plätze auf dem Podium. „So war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaftswertung an uns ging“, zog Kahlenberg stolz Bilanz. Fathi Cinar, Carsten Holtz und Mohammad Mir betreuten die Sportler an der Matte.

Rheinlandmeister wurden: Vladimir Mass (70 kg) bei den Männern, Ivan Seidel (C-Jugend) sowie Andriy Gauryushenko (25 kg) und Heinrich Holtz (32 kg) bei den E-Jugendlichen. Weiter geht es am Wochenende  beim TKV Oberforstbach.