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Ringen: KSK Konkordia Neuss verteidigt Platz eins

Ringen : KSK steuert klar auf Meisterschaftskurs

Nach dem 32:15-Sieg über den KSV Simson Landgraaf haben die Neusser Ringer Platz eins in der Oberliga fast sicher.

Da kann eigentlich nichts mehr passieren. Mit dem deutlichen 32:15-Heimsieg im Topduell mit dem KSV Simson Landgraaf aus den Niederlanden baute der KSK Konkordia Neuss sein Konto als Tabellenführer der Ringer-Oberliga Rheinland auf 10:0-Punkte aus und sollte damit das Ticket für das Halbfinale um den Aufstieg in die 1. Bundesliga sicher haben. Gewinnen die Schützlinge von Trainer Max Schwindt am Samstag beim Tabellendritten RG Hürth/Rheinbach, ist die Angelegenheit zwei Kampftage vor Ende der Hauptrunde auch rechnerisch durch.

Und so ginge es weiter: Als Rheinland-Champion träfe der KSK  in der Zwischenrunde in Hin- und Rückkampf (10./17. November) auf den Vizemeister Westfalens (aktuell der KSV Kirchlinde). Als Hauptrunden-Zweiter bekäme es die Konkordia wohl mal wieder mit dem TV Essen-Dellwig zu tun. Das „Final-Six“ mit den Aufstiegsentscheidungen in Ober-, Landes- und Bezirksliga findet am 15. Dezember voraussichtlich in Dormagen statt. Ob die Neusser den (für sie immer noch zu großen) Sprung ins Oberhaus diesmal tatsächlich wagen würden, ist freilich offen. Noch hoffen alle beteiligten Vereine auf die vom Verband ins Auge gefasste Wiedereinführung der 2. Liga. Da wäre der KSK gerne dabei, „denn unsere 15-, 16-jährigen Jungs, für die die 1. Liga  Wahnsinn wäre, müssen gefordert und gefördert werden“, sagt KSK-Ehrenvorsitzender Hermann J. Kahlenberg.

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Der Oberliga sind Samuel Bellscheidt, Ayub Musaev & Co. offensichtlich schon entwachsen. „Da sind die Burschen ja gar nicht mehr zu besiegen“, stellt Kahlenberg stolz fest. In Limburg holten die Neusser Siegpunke: Aaron Bellscheidt (4), Ayub Musaev (5), Samuel Bellscheidt (4), Lom-Ali Eskijev (5), Olimjon Kholikov (5), Kirill Surikov (4) und Julian Lejkin (5). Kahlenberg: „Wir haben viele Variationsmöglichkeiten und können somit allen Sportlern Einsätze garantieren.“ Der Spitzenreiter leistet sich in dieser Saison sogar den Luxus, den in dieser Liga kaum zu bezwingenden Gregorii Stepanov auf Abruf im heimischen Russland  zu lassen. Eine Überraschung schaffte derweil die Zweitvertretung der Konkordia mit dem 17:17-Unentschieden gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Rheinland, den RV Kelmis aus Belgien. Damit habe die Truppe von Mannschaftsführer Erich Marjalke (mit 4:10 Punkten auf Rang vier) bewiesen, „dass sie in die obere Hälfte der Tabelle gehört“, findet Kahlenberg, der unbedingt festgehalten wissen wollte, dass sogar noch mehr drin gewesen wäre, „weil etwa Fatih Cinar erst in letzter Sekunde einen Punkt abgab und Nikita Lejkin nach Führung noch eine Schulterniederlage hinnehmen musste.“

Für die Gastgeber punkteten: Iwan Tagner, Adam Bachor, Mohammed Poorzechodaverdi, Daga Kuratschev und Erich Marjalke.