Lokalsport : Ringen: KSK kennt kein Pardon

Ohne Punkte war der TKSV Duisdorf am vierten Kampftag der Ringer-Oberliga nach Neuss gereist - und dabei blieb es nach der deutlichen 10:26-Niederlage beim gastgebenden KSK Konkordia.

Nicht der Sieg an sich, wohl aber dessen Höhe überraschte KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg, für den hinterher feststand: "In dieser Aufstellung wird Duisdorf große Probleme bekommen." Mit hängenden Schultern verließ am Ende nur ein Neusser die Matte: Der talentierte Deni Nakaev unterlag in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm dem freilich wesentlich erfahreneren Goran Izadi mit 0:2. In seinen beiden ersten Auseinandersetzungen mit Jakub Marchlewski (Germania Krefeld) und Djakhar Gamboulatov (RG Oberforstbach/ Sparta Kelmis) hatte Nakaev noch eine Vier eingebracht.

Diese nicht unbedingt eingeplante Niederlage fiel indes nicht weiter ins Gewicht, "denn unsere Asse haben gestochen", sagte Kahlenberg. So schloss Abubakar Alaudinov (75 kg) sein Duell mit Aria Azarnoosh (Schultersieg) ebenso mit 4:0-Zählern ab wie Grigorii Stepanov - technisch überlegener Punktsieg über David Harth (86 kg) -, Schamil Kasumov (98 kg), dessen Rivale Kambiz Esmaily aufgab, und Gamzat Rurakhmaev (130 kg), der Justin James aufs Kreuz legte. Damit waren schon mal 16 Punkte im Sack. Die restlichen zehn Zähler holten Ayub Musaev (57 kg) mit seinem Schultersieg gegen Omair Sayhan (vier), Anatolij Efremov (66 kg), dem kein Widersacher die Stirn bot (vier), und Kirill Surikow (80 kg), der Mansour Selamat zwei Punkte abtrotzte.

In der Landesliga fertigte der KSK II den KSV Mülheim-Styrum sogar mit 34:4 ab. Vier Punkte aufs Konto brachten: Ibrahim Deziev, Magomed Emi Aliev, Narek Karapetyan, Daga Kuratschev, Olimjon Kholikov, Hereish Amjady, Julian Lejkin, Orhan Ceyhan und Florian Luck.

(sit)
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