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Ringen: Heinz Michaeli (KSK Konkordia Neuss) verstirbt mit 81 Jahren.

Nachruf : In Heinz Michaeli verliert der KSK einen guten Freund

Der ehemalige Vorsitzende prägte die Konkordia über 30 Jahre entscheidend mit und hat seinen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Klubs.

Es liest sich so nüchtern: Heinz Michaeli, Ehrenmitglied des KSK Konkordia Neuss, ist am 7. April 2021 mit 81 Jahren verstorben. Doch Hermann J. Kahlenberg, mit bewundernswerter Empathie ausgestatteter Ehrenpräsident des 1924 gegründeten Kraftsportklubs, ist sehr wohl bewusst: „Der Verein verliert mit ihm einen langjährigen Freund.“

Als Heinz Michaeli 1961 aus Eppelheim bei Heidelberg nach Neuss kam, war er bereits als Ringer ausgebildet und verstärkte die Neusser Mannschaft auf Anhieb. Schnell wurde er am Rhein heimisch und bezog mit seiner Ehefrau Käthe ein Haus in Hülchrath. „Als Kämpfer auf der Matte war er gefürchtet und über Jahre Stammringer im KSK-Team“, erinnert sich Kahlenberg noch gut. „Aber auch als Referee machte er auf sich aufmerksam und war zuletzt als Bundesligakampfrichter aktiv – im Einsatz auch bei Deutschen Meisterschaften.“ Sein ehrenamtliches Engagement als Sportwart wusste zudem der Ringer- bzw. Schwerathleten-Verband zu schätzen. 1970 rückte er an die Spitze des Neusser Ringerklubs, trat dort die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Georg Klein an. Dieses Amt bekleidete er bis 1974 und übergab dann an Hermann J. Kahlenberg. Dem Verein blieb er jedoch treu, war in den vergangenen Jahren bei den Turnieren und Heimkämpfen des KSK stets ein gerngesehener Gast und konnte den Aufstieg in die 1. Bundesliga erleben. Ganz besonders freuten ihn die Erfolge des Neusser Ringernachwuchses. „Heinz Michaeli hat den Verein über 30 Jahre mitgeprägt und hat seinen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Klubs“, fasst Kahlenberg zusammen: „Wir denken in diesen Stunden an seine liebe Gattin Käthe und werden ihn beim KSK, dessen Ehrenmitglied er seit 2010 ist, immer ehrend in Erinnerung behalten.“