Ringen Deni Nakaev holt bei U23-EM in Baku die Bronzemedaille

Neuss · Im Kampf um Platz drei bezwingt der 21 Jahre alte Ringer des Bundesligisten KSK Konkordia Neuss den Rumänen Alexandru Solovei mit 4:1.

Zur Bronzemedaille gekämpft: Deni Nakaev.

Zur Bronzemedaille gekämpft: Deni Nakaev.

Foto: Oliver Stach/Ringen NRW

Mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris hatte es für Deni Nakaev nicht geklappt, doch bei Titelkämpfen auf internationaler Bühne liefert der Ringer des Bundesligisten KSK Konkordia Neuss weiterhin zuverlässig ab: Nach Gold bei den U20-Weltmeisterschaften 2022 in Bulgarien und Bronze bei den U23-Europameisterschaften im Jahr darauf in Rumänien in der Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm beendete er in Baku/Aserbaidschan nun auch die kontinentalen Meisterschaften in der Klasse bis 82 Kilogramm auf dem dritten Platz. Im klassischen Stil war der 21-Jährige mit Siegen über den Tschechen Ivo Svigler (10:0/technisch überlegen) und den Georgier Data Chkhaidze (10:4) direkt ins Halbfinale eingezogen. Dort unterlag er Islam Aliev, der als Russe wegen des Angriffskrieges seines Heimatlandes auf die Ukraine unter neutraler Flagge und mit dem Länder-Kürzel AIN (für „Individual Neutral Athlete“) startete, mit 2:8. Im Kampf um Bronze behielt Nakaev aber gegen den Rumänen Alexandru Solovei, 2023 in der Altersklasse U20 WM-Zweiter und Europameister, mit 4:1 die Oberhand.

Sein international für Polen antretender Vereinskollege Arslanbek Mairbek (67 kg) hätte sich nach seiner 6:7-Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Vize-Europameister Azat Sariyar in der Hoffnungsrunde noch den Kampf um Bronze verdienen können, verlor aber gegen den Bulgaren Dimitar Georgiev mit 3:8 und belegte am Ende Rang sieben. Samuel Bellscheidt (77 kg) wurde Neunter, sein Bruder Aaron (72 kg) Elfter. Krisztian Biro (74 kg) steigt im Freistil erst am Samstag auf die Matte.

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