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Jüchen: Richtfest für das neue 3M-Logistikcenter

Jüchen : Richtfest für das neue 3M-Logistikcenter

Richtfest an der Neusser Straße: Hier investiert das Unternehmen Log-Park", Tochter der Spedition Kleine, 25 Millionen Euro in ein neues Lager für 3M. Der Bau soll am 31. Dezember fertig sein.

40 8000 Quadratmeter Hallenfläche mit 12,20 Meter Höhe, 1150 Betonstützen, 4,5 Kilometer Leitungen — nur einige Zahlen des 25-Millionen-Projekts, das innerhalb von vier Monaten an der Neusser Straße gebaut wurde.

Die Grevenbroicher Spedition Kleine hat dazu 25 Millionen Euro investiert, die Gesellschaft "Log-Park" gegründet und wird drei Viertel des Hallenkomplexes an 3M vermieten. Gestern wurde mit zahlreichen Gästen unterm Richtkranz gefeiert, am 31. Dezember soll das Bauprojekt fertig sein und der Umzug von Hauptmieter 3M beginnen. Noch fehlen Licht, Heizung und Regale.

Der Multitechnologiekonzern 3M verfügt bereits über ein European Distribution Center (EDC) an der Neusser Straße in Jüchen, schräg gegenüber können ab 2012 weitere 30 000 Quadratmeter Fläche für Hochregale genutzt werden. "Wir starten im Januar schrittweise mit dem Umzug, die Planungen haben bereits begonnen", sagt Dietmar Lackmann, in der 3M-Geschäftsleitung zuständig für Logistik.

Was — anders als zunächst geplant — nicht möglich war: Die 158 Meter lange, vollautomatische Transportbrücke zwischen den beiden 3M-Standorten zeitgleich mit dem neuen Lager zu bauen. "Die Fundamente sind bereits gegossen, aber die einzelnen Brückenteile müssen noch angeliefert und verbaut werden", sagt Willi Hensen vom gleichnamigen Ingenieurbüro.

Bau der Transportbrücke später

Ein Schritt des Prozesses, der auch den Jüchener Verkehr beeinflussen wird. Für die Anlieferung der Großteile wird die Neusser Straße gesperrt werden — wann und wie lange, steht zurzeit nicht fest. Dietmar Lackmann betont für 3M, den Umzug "ohne Zeitdruck" anzugehen: "Wir wollen den Umzug im ersten Quartal 2012 abschließen."

Für Handwerker beim Hallenbau läuft derweil der Countdown: "Ein ehrgeiziges Ziel, aber vor vier Monaten standen wir beim Spatenstich ja auch auf einem leeren Feld", sagt Mark Köpke von der Firma Goldbeck.

(NGZ)