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Gleiche Formation am Höhenberg: Rheinkraft steht vor der Frage: Eintagsfliege oder Aufwärtstrend

Gleiche Formation am Höhenberg : Rheinkraft steht vor der Frage: Eintagsfliege oder Aufwärtstrend

Never change a winning team. Das hat sich TSV-Spielertrainer Nico Scheer für die Volleyball-Oberligapartie seines Teams gegen die Alemannia Aachen vorgenommen.

Nach dem Erfolg über den Tabellenletzten aus Neubrück schickt der Dormagener deshalb auch die gleiche Formation am Samstag Abend ab 20 Uhr in der Halle am Höhenberg ins Rennen, um den Aufwärtstrend von zwei Siegen in Folge fortzusetzen. Allerdings wartet mit der Alemannia aus Aachen, die sich vor der Saison selbst zum Favoritenkreis um den Aufstieg gezählt hat, ein anderes Kaliber auf den Gastgeber. Zudem plagen die Chemiestädter erneut personelle Sorgen, da nun auch Libero Michael Wucherpfenning aufgrund eines leichten Bandscheibenvorfalls nicht zum Einsatz kommen kann. Seinen Part übernehmen wird deshalb für die morgige Partie Hendryck Lohmeier aus der Zweitvertretung,. Denn einer Sache ist sich Scheer hundertprozentig sicher: Die Annahme wirdder Schlüssel zum Erfolg sein.

Ligakonkurrent VSC Grevenbroich muss hingegen sein Glück in fremder Halle versuchen. Die Schloss-Städter werden Samstag ab 17.30 Uhr beim TVA Fischenich zu Gast sein, gegen den sie in der vergangenen Saison einen knappe 2:3-Niederlage einstecken mussten. Dabei vergab das Team um Trainer Andreas Fortmeier zahlreiche Chancen, um das Feld als Sieger zu verlassen. Das ändern möchte diesmal VSC-Zuspieler Michael Huhnstock, der nach einem fünfwöchigen Urlaub wahrscheinlich zu seinem ersten Einsatz kommt. Von ihrem ersten Sieg träumen auch die Oberliga-Damen des TSV Bayer Dormagen. Allerdings wird das für den Tabellenletzten Samstag Abend ab 20 Uhr in der Berufsschulhalle am Willy-Brandt-Platz gegen den Tabellenzweiten aus Aachen alles andere als ein leichtes Unterfangen. Denn mit Aachen kommt eine der körperlich größten Mannschaften der Liga nach Dormagen, die besonders über die Mittelpositionen ein ums andere Mal punktet.

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Dagegen halten wollen die Gastgeberinnen mit taktischen Angaben und einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit. "Aachen ist zwar eine gute Mannschaft, aber nicht unschlagbar", so TSV-Trainer Pascal Bacher "wir müssen über die Aufschläge ins Spiel finden und so unsere Chance auf den Sieg wahren". Siegen will auch Ligakonkurrent DJK Rheinkraft Neuss am Samstag ab 19 Uhr in der Halle an der Weingartstraße gegen den Tabellenführer aus Röttgen. Obwohl Trainer Andreas Mehren aus dem Vollen schöpfen kann, sieht er sein Team lediglich in der Außenseiterrolle, denn schon in der vergangenen Saison setzte es zwei Niederlagen: "Die Röttgenerinnen sind routiniert und gegen uns immer besonders motiviert. Unser Ziel sollte es sein, eine konstante Leistung abzuliefern". In der Verbandsliga wollen die Herren der DJK Rhreinkraft Neuss beweisen, dass der Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Ratingen keine Eintagsfliege gewesen ist. Dazu muss die Truppe von Trainer Altan Arslan am Samstag ab 16 Uhr zum Kellerduell in Straelen antreten.

Beide Teams konnten bisher lediglich einen Sieg verbuchen, so dass die Partie für beide eine richtungweisende ist. Schlüssel zum Erfolg wird für die Neusser sein, durch taktische Auswechslungen trainingsbedingte Defizite auszugleichen. "Wenn wir uns endlich nach oben arbeiten wollen, müssen wir morgen unbedingt gewinnen", so der Trainer. Ganz anders sieht hingegen die Situation beim Tabellenführer aus Dormagen aus. Nach vier Spielen steht die Truppe um Spielertrainer Helmut Weissenbach immer noch mit weißer Weste da. Das soll sich auch am Sonntag ab 17 Uhr beim Hildener AT nicht ändern. Da müssen die Chemiestädter allerdings auf ihren Spielertrainer verzichten, der von Ersatzcoach Uwe Sandvoss vertreten wird. Nach seinen Einsätzen in der Erstvertretung wir dafür allerdings Thomas Stienecker zurück ins Team rücken, um die Annahme zu verstaärken und so ein variables Angriffsspiel möglich machen. Dennoch mahnt TSV-Spieler David Nagel zur Vorsicht: " Hilden ist immerhin der Tabellendritte. Ein Sieg ist zwar auf jeden Fall drin, aber man darf nicht von einem Pflichtsieg sprechen". (HSp)

(NGZ)