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Rhein-Kreis Neuss: Auch der „Tischtennis-Lockdown“ wird verlängert

Corona-Krise : Auch der „Tischtennis-Lockdown“ wird verlängert

Im Januar und Februar wird es auf DTTB-Ebene keine Spiele geben. Blockspieltage könnten die Saison noch retten.

Die Tischtennis-Saison bleibt unterbrochen. Einen Tag nach dem Bund-Länder-Treffen und der Entscheidung zu einer Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen hat auch das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes reagiert. Demnach bleibt der Spielbetrieb von den 2. Bundesligen bis zu den Oberligen bis Ende Februar unterbrochen. Das bedeutet auch für die Teams der DJK Holzbüttgen und der TG Neuss eine Verlängerung der Zwangspause.

Eigentlich war geplant, dass die Tischtennis-Saison für die Top-Teams im Rhein-Kreis Neuss so langsam wieder Fahrt aufnimmt. Für den 6. Februar war die Partie des Regionalligisten TG Neuss im hessischen Fehlheim angesetzt. Die Drittliga-Damen der DJK Holzbüttgen hätten ihren ersten Auftritt am 13. Februar im niedersächsischen Großburgwedel gehabt und auch für die Oberliga-Herren und Regionalliga-Damen der Kaarster war die Wiederaufnahme der Saison noch für den Februar geplant. Jetzt sind erneut alle bisher angesetzten Partien bis zum 28. Februar auf „Eis“ gelegt.

Nach jetzigen Planungen sollen sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Ziel bleibt es, die im Dezember beschlossene „Einfach-Runde“ zum Abschluss zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, erwägt der DTTB, Blockspieltage mit mehreren Punktspielen verschiedener Teams an einem Spielort in Betracht zu ziehen. Dabei kann es dann auch vorkommen, dass einzelne Teams mehrere Spiele an einem Wochenende absolvieren müssen. Die Spiele könnten bei einem Verein der Liga, aber auch an einem neutralen Ort stattfinden, sagt der DTTB, der dafür auch schon mögliche Termine genannt hat. So könnten die Blockspieltage am 24./25. April, 1./2. Mai sowie am 8. und 9. Mai durchgeführt werden.Das weitere Vorgehen hängt jetzt von der Entwicklung der Pandemie ab. Der Deutsche Tischtennis-Bund hat sich eine Frist gesetzt und will bis zum 8. März eine Entscheidung treffen, ob die Spielzeit 2020/21 bis zum 9. Mai überhaupt noch ausgetragen werden kann oder die laufende Spielzeit abgebrochen wird.

Beim Westdeutschen Tischtennis-Verband, der für die Teams ab der NRW-Liga abwärts zuständig ist, gibt es noch keine konkrete neue Beschlussfassung. Werner Almesberger, der beim WTTV für den Erwachsenensport zuständig ist, kann sich aber auch auf Verbandsebene nicht wirklich vorstellen, dass die Saison angesichts der aktuellen Lage vor März weitergeführt wird. Auch der WTTV hofft weiterhin, die Spielzeit in einer „Einfachspielrunde“ zu Ende zu bringen und schließt dabei auch eine Verlängerung der Saison bis in den Juni hinein nicht gänzlich aus.