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Neusser EV überrascht mit 6:3-Sieg über Oberhausen: Revier Löwen wurden zu zahmen Kätzchen

Neusser EV überrascht mit 6:3-Sieg über Oberhausen : Revier Löwen wurden zu zahmen Kätzchen

Obwohl sein Team gegen Ende des zweiten Drittels mit 4:0 geführt und schließlich das Punktspiel der Eishockey-Regionalliga vor 300 Zuschauern in der Südpark-Eishalle gegen den hohen Favoriten Revier Löwen Oberhausen mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gewonnen hatte, machte sich bei Werner Link, dem Vorsitzenden des Neusser EV, nur in bescheidenem Maße Zufriedenheit breit: "Ich weiß nicht recht, was ich von dem Ganzen halten soll. So schwach können die Oberhausener doch wirklich nicht sein."

In der Tat, die für diese Liga recht ordentlich entlohnten Revier Löwen mit zahlreichen profiähnlichen Spielern boten eine Gesamtleistung, die unterhalb des Regionalliga-Niveaus einzuordnen war. Im Vergleich dazu verdienten sich die Neusser Cracks nach einem normalen Arbeitstag sogar Anerkennung, obwohl auch sie nur Hausmannskost geboten haben.

Erleichtert wurde dem NEV das frühe Einbiegen auf die Gewinnerstraße allerdings durch Oberhausens unsicheren Ersatztorwart Flühmann. Er konnte Cissewski, die verletzte Nummer Eins der Löwen, nicht ersetzen. Jeder Schuss ein Gegentor - das war mit Blick auf das erste Drittel nur leicht übertrieben. Dennis von der Heiden (2) und Sebastian Muhs schossen den NEV bis zur ersten Pause 3:0 in Front. Das 4:0 besorgte in der 32. Minute Sean Starke.

Das erste Tor der Oberhausener durch Kunz, zehn Sekunden vor der zweiten Pausensirene in Unterzahl nach einer Leichtsinnigkeit in der Neusser Abwehr, nahm unter den Neusser Fans eigentlich niemand ernst. Im Schlussabschnitt schien die Partie jedoch innerhalb von nur wenigen Minuten zu kippen. Die Revier Löwen ließen ihr Leistungsvermögen aufblitzen und verkürzten in 37 Sekunden durch Treffer von Kunz und Vanek auf 4:3. Sebastian Muhs" zweites Tor zum Neusser 5:3 nur drei Minuten später war für den NEV Gold wert und ließ das Strohfeuer der Oberhausener schlagartig verlöschen.

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Den Schlusspunkt setzte in der 53. Minute Axel Müffeler mit seinem Schuss zum 6:3 nach einer sehenswerten Kombination mit Sean Starke und Lutz Klauck. Für den NEV war es ein beachtlicher Erfolg, für den Favoriten Oberhausen eine Blamage. K.K.

(NGZ)