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Radsport: Olympia in Tokio bleibt Nils Schombers höchstes Ziel

Radsport : Tokio bleibt Nils Schombers höchstes Ziel

Das Team der deutschen Bahnverfolger hat das Ticket für die Olympischen Spiele längst gelöst. Aber intern ist noch nichts entschieden.

Nils Schomber ist ein durch und durch optimistischer Mensch. Obwohl Regierungsberater Shigeru Omi im japanischen Parlament sogar schon von einer „vierten Welle“ bei den Neuinfektionen sprach, glaubt der 27-Jährige weiter fest an einen Start mit dem deutschen Bahnradvierer bei den Olympischen Spiele in Tokio. Dass die Corona-Pandemie die Vorbereitungen ordentlich durcheinandergewirbelt und die Teilnahme mit einem letzten Quäntchen Unsicherheit belegt hat, nimmt der Wahl-Neusser als zusätzliche Herausforderung und sagt: „Olympia ist für uns Bahnradfahrer das höchste Ziel.“ In der Mannschaftsverfolgung über 4000 Meter hatte er sich bereits im vergangenen Jahr qualifiziert, intern sind die vier Startplätze durch die Verschiebung der Spiele allerdings wieder offen. „Im letzten Jahr war mein Platz sicher, dieses Jahr wird es eine sehr schwere Entscheidung für den Bundestrainer“, so der Deutsche Meister.

Auf hartes Training und eine abgestimmte Ernährung kann er darum in der Zwangspause nicht verzichten. „Auf meinem Plan stehen vor allem Reis und Nudeln, denn ich benötige für meine täglich vier- bis fünfstündigen Trainingseinheiten viel Energie“, erklärte der gebürtige Grevenbroicher im Gespräch mit REWE-Kaufmann Marco Pfeffel in Holzheim. Dort besiegelte er als Aktiver die Ernährungspartnerschaft zwischen dem Lebensmitteleinzelhändler und dem Olympiastützpunkt NRW/Rheinland auch offiziell. „Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit den Top-Athleten aus unterschiedlichen olympischen und paralympischen Sportarten“, sagt Hanno Rieger, Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Region West. „Das ist regionales Engagement auf allerhöchstem Niveau.“ Auch für den OSP bieten sich durch die Partnerschaft in den Segmenten Nahversorgung und Ernährung interessante Ansätze. „Es freut uns, mit der REWE West einen starken Partner gewonnen zu haben, den wir gerade im Bereich Ernährung sehr gut in die Betreuung unserer Athletinnen und Athleten einbinden können. Die regionale Verankerung in Verbindung mit dem hohen Qualitätsanspruch eint uns und bietet eine hervorragende Basis für gemeinsame Aktionen“, so Daniel Müller, Leiter des Olympiastützpunktes NRW/Rheinland.

Zu den Aktionen zählen zum Beispiel Autogrammstunden vor Ort oder die Vorstellung der unterschiedlichen Sportarten für interessierte Kunden und Kundinnen. -sit