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Radsport: Nachwuchs des VfR Büttgen schließt schwieriges Jahr 2020 ab

Radsport : VfR schließt schwieriges Jahr ab

Radsport-Nachwuchs aus Büttgen zieht trotz Covid-19 eine positive Saisonbilanz.

(sit) Corona zum Trotz, der Radsport-Nachwuchs des VfR Büttgen darf auf ein gelungenes Jahr 2020 mit zahlreichen Erfolgen zurückblicken. „Im Rahmen des Möglichen haben unsere Talente bei jeder der leider nur wenigen Rennveranstaltungen ihr Bestes gegeben und sind hierfür belohnt worden“, bilanziert Abteilungsvorsitzender Lars Witte zufrieden.

Insgesamt gingen 18 Siege, 25 Podestplätze und 39 weitere Platzierungen in den Top Ten auf das Konto der Büttgener. Die Highlights aus Sicht des Vereins waren sicherlich die zwei Medaillen bei nationalen Meisterschaften: Julius Klein schaffte es mit der NRW-Auswahl im Mannschaftszeitfahren auf der Straße in Genthin, den Deutschen Meistertitel einzubringen. „Damit reiht er sich in eine lange Liste von Sportlerinnen und Sportlern des VfR ein, die dies bereits in der Vergangenheit geschafft haben“, führt Witte einordnend aus. Außerdem fuhr Marlene Cleves bei der Deutschen Bergmeisterschaft der Juniorinnen U19 im Sauerland auf den Bronzerang. Ihre erste Medaille auf nationaler Ebene.

Auch der mit großer Tradition ausgestattete NRW-Schüler-Cup hatte während der Pandemie unter bitteren Rennabsagen zu leiden. Es gab kaum Gelegenheiten, sich im Wettkampf zu präsentieren. In der Schülerklasse U15 landete Julius Klein im Gesamtklassement auf Rang fünf. Beeindruckend die Vereinsleistung in der Schülerklasse U13: Franziska Minten beendete ihre starke Saison auf Platz eins, direkt dahinter folgte als Zweite ihre Vereinskollegin Maya Schmidt. Tabeo Schmitz rundete das Ergebnis mit Gesamtrang fünf ab.

Mehr als außergewöhnlich war das Wettkampfjahr auch für das in der U23-Bundesliga aktive „Team Sportforum“ des VfR Büttgen. Witte: „Da waren wir zu kreativem Handeln animiert.“ So krönten sich die Kaarster mit Rang eins in der Mannschaftswertung der ersten e-Cycling Bundesliga-Serie. Simon Schmitt  fuhr als Dritter der Einzelkonkurrenz ebenfalls aufs Treppchen. Nach nur drei von ursprünglich 13 angesetzten Rennen der Straßen-Bundesliga landete das „Team Sportforum“ darüber hinaus auf Rang neun der Gesamtmannschaftswertung und war damit die viertbeste Amateurmannschaft im Lande.

In seiner Doppelfunktion als Vorsitzender der Radsportabteilung und Manager des „Team Sportfoum“ hofft Witte nun „auf eine baldige Normalisierung des Sportbetriebs und eine Rückkehr zum gewohnten Wettkampfbetrieb. Ein Jahr ohne vom VfR Büttgen ausgerichtete Rennveranstaltung hatte es seit Jahrzehnten nicht gegeben.“