Jüchen : Promis bei den "Classic Days"

Vom 3. bis 5. August findet die siebte Auflage der "Classic Days" rund um Schloss Dyck statt. Erwartet wird ein neuer Besucherrekord, das Event wird erstmals auf drei Tage ausgedehnt. Stargast: der Engländer Sir Stirling Moss (83).

Der Austin Martin mit ausklappbaren Maschinengewehren aus dem James-Bond-Film "Tomorrow never dies", dazu Rennfahrer-Legenden wie Sir Stirling Moss (83), Hans Herrmann, Jochen Maas (65) oder Fahrer-Promis wie Dieter Glemser: Die Mischung aus außergewöhnlichen Automobilen und außergewöhnlichen Menschen, die damit Höchstleistungen vollbrachten, ist das Erfolgsrezept der Classic Days". Jetzt, zur siebten Auflage, wird ein Besucherrekord rund um das barocke Wasserschloss angepeilt.

Vor sieben Jahren wurde die Idee zu einem Motorfestival dort erstmals umgesetzt — inzwischen ist daraus ein Großevent geworden, für das Hausherr Jens Spanjer, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck, gern Tausende Füße und Umbauarbeiten in seinem Vorgarten akzeptiert. "Die Stiftung profitiert von den Einnahmen, die wir für den Erhalt von Schloss und Park nutzen können. Zudem finden wir neue Zielgruppen", so Spanjer. Für Jürgen Steinmetz, Vertreter von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, sind die "Classic Days" ein "unverzichtbarer Standortvorteil für den Rhein-Kreis Neuss" geworden.

Das ist neu Erstmals findet das Oldtimer-Festival an drei Tagen statt, mehr als 28 000 Besucher wie 2011 scheinen sicher. Die Veranstaltungsfläche wurde um den Kirschbaum-gesäumten Parkplatz erweitert. "Damit kommen nochmal 8700 Quadratmeter dazu", sagt Organisator Rüdiger Königs. Die "Cherry Lane" soll zum Picknick einladen. "Wir wollen die Idee eines Treffpunktes für Motor-Begeisterte, aber auch für Familien ausweiten".

Großevent Bei den "Racing Legends" gehen rund 80 Autos an den Start, 40 weitere nehmen am "Concours d'Elegance" teil. Das Miscanthus-Feld wird sich fest in der Hand der Automobil-Clubs befinden: "Rund 3000 Autos werden dort erwartet", sagt Marcus Herfort vom Verein "Classic Days". Den ältesten Mercedes-Benz SL (Wert: rund acht Millionen Euro) wird Hans Herrmann fahren, der 1952 gebaute Wagen in "Super Leicht"-Konstruktion trägt die Fahrgestellnummer 2.

Eine Zeitreise gibt es speziell für Camper, das älteste Auto ist bei diesen "Nostalgic Journeys" ein "Singer Roadster" aus dem Jahr 1951.

Sir Stirling Moss Speziell für die Rennfahrer-Legende werden zehn Fahrzeuge aus seiner Laufbahn vorgestellt, etwa ein Jaguar C-Type, ein Porsche 550 oder ein Ferrari 250 GT SWB.

(NGZ/rl)