Jüchen : Premiere fürs Sommerfest

An Abwechslung herrschte beim ersten Sommerfest mit verkaufsoffenem Sonntag des Werberings Jüchen kein Mangel. Auch Radwandertag und Immobilientag waren darin eingebettet. Die Organisatoren sind zufrieden.

Vom Markt über das Seniorenzentrum bis zum Rewe-Parkplatz reichte das Festgelände — das schien fast zu klein zu sein für die vielen Angebote. Mehrere tausend Besucher wollten die Premiere miterleben: "Wir haben auf das Frühlings- und Herbstfest verzichtet und stattdessen eine große Veranstaltung geplant. Die Resonanz ist sehr gut", sagte Michael Ermer (31). Der Vorsitzende des Werberings und Geschäftsführer des Rewe-Marktes an der Kölner Straße hatte das Fest mit Werner Hüsselmann organisiert. Vereine, Einzelhändler und Veranstalter sind mit der Resonanz zufrieden.

Am Markt präsentierten sich Vereine wie Pro Musica, die Musikschule in der Evangelischen Kirchengemeinde, und Einzelhändler mit bunten Ständen. "Die Veranstaltung steht unter dem Motto ,Wir in Jüchen'. Deshalb sollen sich alle präsentieren", sagte Ermer. "Mit dem vielfältigen Programm bieten wir Unterhaltung für die ganze Familie. Jeder kommt auf seine Kosten." Die kleinen Besucher konnten beim Bungee-Jumping ihren Mut testen oder auf den Pferden des nostalgischen Karussells ihre Runden drehen. Leckeres wie wie Monschauer Senf, Reibekuchen und Bratwurst lockten die Besucher an die Imbissstände.

Das Seniorenzentrum Haus Maria Frieden öffnete die Cafeteria für vorbeischlendernde Besucher. Eine Ausstellung der Künstlerin Annette Hützen-Gerresheim bot das passende Ambiente. Integriert ins Fest war der Immobilien-Tag. Sieben Aussteller informierten in einem Zelt an der Buschgasse über den Weg zum Eigenheim. "Zuvor hatten wir unseren Standort in Haus Katz. Aber in Kombination mit dem Sommerfest ist die Resonanz viel größer", freute sich Organisator Rolf Ischerland. Vor dem Zelt informierten die Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Jüchen an der Station des niederrheinischen Radwandtages über Radwandermöglichkeiten..

Viel los war auch auf dem Gelände von Ford Wirtz. Neben den Verkaufshallen lockten Voltigiervorführungen des Voltigier- und Reitstalls Eitel sowie Hundevorführungen der Familien-Hundeschule Karlstedt vor allem junge Besucher. Informiert hat sich auch Rebecca Neuhaus (13) aus Mönchengladbach, die mit ihrer Mutter Karin (39) zum Fest gekommen war. "Die Tiere gefallen mir besonders", sagte die Schülerin — fest entschlossen, sich in der Nähe eine Reitmöglichkeit zu suchen. Zum Ende des Festes erklärte Ermer zufrieden: "Ich werde gemeinsam mit den Mitgliedern des Werberings ein Fazit ziehen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir dieses Konzept beibehalten werden."

(NGZ)