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Glück für TSV Bayer Dormagen im Pokal: Pokalhit: Bayer gegen Nordhorn

Glück für TSV Bayer Dormagen im Pokal : Pokalhit: Bayer gegen Nordhorn

Von Volker Koch

Von Volker Koch

Nadine Kleinert, Olympiazweite von Athen im Kugelstoßen, brachte dem TSV Bayer Dormagen Dienstagabend Glück. Zumindest in einer Hinsicht. Denn sie bescherte dem Handball-Zweitligisten in der vierten DHB-Pokalrunde erneut Heimrecht.

Ob sich das Glück auch auf den zugelosten Gegner erstreckt, werden die Bayer-Fans am Mittwoch, 1. Dezember, genauer wissen: Zu Gast im TSV-Bayer-Sportcenter ist dann nämlich Erstligist HSG Nordhorn. Alles andere als ein leichtes Los, denn die Nordhorner gehören mit 15:5 Punkten zur Spitzengruppe der Bundesliga, spielten sich am Wochenende mit einem 23:19-Sieg über den Wilhelmshavener HV sogar bis auf den zweiten Tabellenplatz vor - allerdings mit ein oder sogar zwei ausgetragenen Spielen mehr als die Konkurrenz.

Bekannteste Akteure im Kader von HSG-Trainer Ola Lindgren sind die beiden schwedischen Nationaltorhüter Peter Gentzel und Jesper Larsson, sowie auf dem Feld deren Landsleute Lubomir Vranjes, Mathias Franzen und Robert Arrhenius. Torgefährlichste Akteure sind der vor dieser Saison aus Kiel nach Nordhorn gewechselte Piotr Przybecki, der in neun Partien 50 Feldtore erzielte, gegen Wilhelmshaven aber wegen einer Erkrankung fehlte, und der Tscheche Jan Filip, der in zehn Bundesliga-Partien 66 Treffer, davon 24 Siebenmeter, erzielte.

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Für einen Akteur aus dem Dormagener Kader dürfte die Partie eine ganz besondere sein: Mittelmann Nils Meyer spielte vor seinem Wechsel zum TSV für die Reserve der HSG Nordhorn in der Regionalliga, hatte aber auch schon einige Erstliga-Einsätze im Team der Grafschafter. Dormagen gegen Nordhorn ist der einzige Vergleich zwischen Zweiter und Erster Liga, den Nadine Kleinert Dienstagabend in der Magdeburger Bördelandhalle vor dem Spiel des SC Magdeburg gegen die SG Flensburg-Handewitt ausloste.

In drei Begegnungen des Achtelfinales sind die Erstligisten unter sich: Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg erwartet dabei in einer Neuauflage des letztjährigen Pokal-Halbfinales den SC Magdeburg. Weitere Erstliga-Begegnungen sind die Partien TBV Lemgo gegen die HSG Wetzlar sowie TuS Nettelstedt-Lübbbecke gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Pech hatte Dormagens Zweitliga-Konkurrent TSG Friesenheim, der beim THW Kiel antreten muss, auch Nordzweitligist HSG Varel, in Runde drei Überraschungssieger über die HSG Düsseldorf, muss bei einem Erstligisten, nämlich Frischauf Göppingen, antreten. Unter sich sind die Zweitligisten in der Begegnung TV Kornwestheim gegen Eintracht Hildesheim, Regionalligist SG Köndringen/Teningen hat Heimrecht gegen die SG Wallau-Massenheim.

(NGZ)