Neuer Trainer bei der SG Leutershausen: Peter Pysall sitzt schon auf der Bank

Neuer Trainer bei der SG Leutershausen: Peter Pysall sitzt schon auf der Bank

So schnell kann's gehen: Vor zwei Wochen noch war Peter Pysall an seiner alten Wirkungsstätte in Dormagen zu Gast und schloss ein Engagement im Bereich des Profi-Handballs aus. Wenn am Samstag Abend die SG Leutershausen den Eschweger TSV zum Kellerduell der Zweiten Liga Süd empfängt, sitzt der 40-Jährige als verantwortlicher Mann bei den Gastgebern auf der Bank.

"Die Umstände haben einfach zusammengepasst", begründete Pysall gestern gegenüber der NGZ seinen plötzlichen Sinneswandel und freute sich, dass sein Arbeitgeber im heimischen Magdeburg "sehr viel Verständnis für die Situation gezeigt" habe. Pysall tritt bei den Bergsträßern die Nachfolge von Dumitru Berbece an; der ehemalige SGL-Spieler wurde am Donnerstagabend entlassen, weil seine Schützlinge die Erwartungen nicht erfüllt hatten: "Wir wollen einen Spitzenplatz erreichen, vielleicht sogar unter die ersten zwei", hieß das Saisonziel von SGL-Abteilungsleiter Gerd Schmitt zu Saisonbeginn.

Doch nach zwölf Spieltagen rangieren die "Roten Teufel" mit 10:14 Punkten nur auf dem 14. Tabellenplatz, kassierten am Wochenende eine herbe 26:37-Schlappe bei Spitzenreiter VfL Pfullingen. "Py" ist in Leutershausen alles andere als ein Unbekannter: In den Spielzeiten 90/91 und 91/92 trug er das Trikot des ehemaligen Erstligisten und avancierte als Abwehrorganisator schnell zum Publikumsliebling an der Bergstraße. Volker Koch

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