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Olympia 20/21 in Tokio: Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen sind raus

Olympia 2021 : Bitterer Start für Säbelfechter aus Dormagen

Mit einer Enttäuschung sind die drei Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen in die Olympischen Spiele gestartet. In der Einzelkonkurrenz schied das Trio bereits vor dem Viertelfinale aus.

Das war ein Satz mit x: Im Einzelwettbewerb der Olympischen Spiele war für die mit so großen Hoffnungen gestarteten Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen schon früh Feierabend. Keiner erreichte das Viertelfinale und damit die Runde der besten Acht.

Max Hartung scheiterte im Achtelfinale. Nach einem überzeugenden Auftaktsieg über den bereits 38-jährigen Ungarn Tamas Decsi (15:8) unterlag der viermalige Europameister in seinem zweiten Gefecht dem gefährlichen Iraner Ali Pakdaman mit 9:15. Entsprechend enttäuscht zeigte sich der 31-Jährige. „Da war mehr drin", haderte er. Ursprünglich hatte er den letzten Einzel-Wettkampf seiner Karriere „ganz bewusst genießen" wollte: „Das ist mir streckenweise gelungen, aber so ganz hat das die Nervosität nicht vertrieben.“ Doch mit Blick auf die Mannschaftsentscheidung am Mittwoch versprach er: „Wir werden uns schnell das Krönchen richten, und dann geht es wieder los."

Sein Teamkollege Matyas Szabo verpasste ebenfalls den Sprung unter die besten Acht. Mit 13:15 verlor der Sportsoldat knapp gegen den für das Russische Olympische Komitee (ROC) startenden Kamil Ibragimow, der zum Auftakt bereits Benedikt Wagner (Dormagen) besiegt hatte. In der Runde der letzten 32 hatte sich 29-Jährige gegen den Weltranglisten-Neunten Bon-gil Gu (Südkorea) nach einem furiosen Start ziemlich klar mit 15:8 durchgesetzt. Wagner hingegen schied im Sechzehntelfinale unglücklich aus: Gegen Ibragimow lag er bereits mit 7:12 zurück, kämpfte sich wieder heran und ging sogar mit 13:12 in Führung, verlor letztlich dann aber doch mit 13:15. Schade.