Winterbahnmeisterschaft: Noch Chancen auf Medaillen

Winterbahnmeisterschaft : Noch Chancen auf Medaillen

Wenn am kommenden Wochenende im Büttgener Sportforum das große Finale der Winterbahnmeisterschaft steigt, dann haben gleich vier Lokalmatadoren noch gute Medaillenchancen. Der Grund liegt auf der Hand: Bei den bisherigen vier Wettkampftagen erarbeitete sich das Quartett die nötigen Punkte für eine Spitzenplatzierung.

Jahn Rademacher vom BTV Vorst belegt derzeit in der Alterklasse U13 den dritten Platz. In den noch vier ausstehenden Rennen hat er allerdings gute Möglichkeiten, noch einen Platz nach vorne zu rücken, drei Punkte liegt er momentan im Hintertreffen. Genauso viele Zähler Rückstand hat auch BTV-Fahrer Maurice Keuter in der U15, allerdings auf den Führenden des Klassements. Sein Problem: Nach einer überstandenen Grippe schleppt er noch jede Menge Trainingsrückstand mit sich herum.

In der U17 ist für Leon Schachtner vom VfR Büttgen bei zurzeit vier Punkten Differenz auf Platz zwei noch alles möglich. Die Vorster Daniel Eicker und Patrick Kolacki haben dagegen keine Chance mehr in die Vergabe der Medaillenränge einzugreifen. Verdammt schwer wird es für den Büttgener Paul Budach die beiden Führenden der U19 anzugreifen, unter normalen Umständen ist keine Verbesserung mehr möglich.

Erschwert wird die Lage dadurch, dass er seinen dritten Platz gegen Fahrer verteidigen muss, die ihm hart im Nacken sitzen. Spannung ist auch noch mal bei Elite-Männern zu erwarten, wo der Ex-Büttgener Andreas Beikirch und Andy Kappes deutlich führen. Da die beiden Profis wegen eines Engagements beim Bremer Sechstagerennen nicht mit von der Partie sind, stellt sich die Frage, ob ihr Vorsprung reicht? Bevor Anna Grüe vom BTV Vorst die Wintersaison im Sportforum beendet, machte sie noch einmal mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam.

Nachdem sie in der zurückliegenden Saison schon mit Platz 16 in der Bundesliaendwertung überzeugt hatte, holte sie sich in der Stuttgarter Schleyer-Halle als Fahrerin des jüngeren Jahrgangs bei den Juniorinnen in einem Omnium-Rennen mit sieben Wertungsläufen einen starken zweiten Platz. Letztlich musste sie sich nur der Lokalmatadorin Sandra Kurz geschlagen geben. Dank dieser guten Vorstellung fuhr sie mit der Landesauswahl von Nordrhein-Westfalen zum einem Ländervergleichskampf nach Frankfurt/Oder. Dort gehörte sie zu den besten weiblichen Teilnehmerinnen und hatte großen Anteil am elften Platz ihrer Mannschaft. -ben

(NGZ)
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