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Radsport Nils Schomber fährt zweigleisig

Büttgen · Er zählt zu den größen deutschen Radsport-Hoffnungen: Im Trikot des VfR Büttgen sammelte Nils Schomber acht Deutsche Meistertitel, wurde Vize-Europameister und EM-Dritter. Seinem Verein ist der 18-Jährige treu geblieben, auch wenn der Grevenbroicher jetzt für den neugegründeten Rennstall "rad-net Rose" in die Pedale tritt.

 Siegte auch bei der "Tour de Neuss": Nils Schomber.

Siegte auch bei der "Tour de Neuss": Nils Schomber.

Foto: -woi

Und das zweigleisig. Denn die 13 Fahrer des Teams, bis auf den 29 Jahre alten Henning Bommel alles Fahrer aus dem U23-Lager, sollen "vor allem den Bahnbereich neu beleben", sagt Teamchef Ulrich Müller, der aber "genauso auch hoffnungsvolle Talente im Straßenbereich fördern" möchte. Und das alles in enger Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR), dessen Bundestrainer Ralf Grabsch und Sven Meyer deshalb als Sportliche Leiter fungieren. Mittelfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, zu denen der BDR nach den Pleiten von Peking und London, als sich kein deutsches Quartett qualifizieren konnte, wieder einen Bahnvierer entsenden möchte. Und da spielt Nils Schomber durchaus eine Rolle, schließlich hat er als Vierter der Junioren-WM und Dritter der EM bereits Erfahrung in der einstigen deutschen Paradedisziplin.

Die Zweigleisigkeit kann der Grevenbroicher, der gerade sein Abitur gebaut hat, am verlängerten Wochenende gleich unter verschärften Bedingungen testen: Am Sonntag startet er mit seinem U23-Team beim "Frühjahrspreis Cadolzburg", dem Auftakt der Radsport-Bundesliga, bei dem in der U 19 auch das Team Sportforum Kaarst-Büttgen dabei ist. Am Mittwoch (1. Mai) geht es "Rund um den Finanzplatz Eschorn-Frankfurt" (ehemals Henninger Turm) gleich weiter.

Dazwischen startet Nils Schomber am Dienstagabend beim "Spurt in den Mai" auf seiner Hausbahn im Sportforum an der Olympiastraße. Als Duo an der Seite des drei Jahre älteren Max Stahr. Auch der galt mal als große Radsporthoffnung, "hat sein Talent aber nicht richtig umsetzen können", sagt der Sportliche Leiter Andreas Beikirch, "im Team mit Nils Schomber kann er zeigen, was er drauf hat."

(NGZ/ac)
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