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Fußball: Niederrheinpokal: TuS enttäuscht, Nievenheim trauert

Fußball : Niederrheinpokal: TuS enttäuscht, Nievenheim trauert

Ergreifend chancenlos waren die Kicker des TuS Grevenbroich am Freitagabend bei der 0:5-Heimniederlage (Halbzeit 0:2) gegen den Niederrheinligisten 1. FC Viersen in der ersten Runde des Niederrheinpokals.

Über 90 triste Minuten hinweg brachten die Schützlinge von Trainer Jörg Ferber wenig Produktives auf den glitschigen Rasen. Ungenauigkeiten schon im Spielaufbau erstickten jeglichen Kombinationsfluss im Keim. Den eine Klasse höher spielenden Gästen reichte eine mittelprächtige Leistung zum klaren Sieg.

Der nahm bereits vor der Pause Formen an: Zunächst prallte der Ball nach einem abgefälschten Freistoß von Patrick Scheulen vom Innenpfosten unhaltbar für TuS-Keeper Kevin Afari ins Netz (19.), dann hämmerte der dabei nur unzureichend gestörte Marijan Mustac die Kugel ins obere Toreck (40.). Auch nach der Pause kam von den enttäuschenden Hausherren nicht viel. Ein unglückliches Eigentor von Marcel Schauf (50.), Yannick Meurer mit einer Salve aus 25 Metern (67.) und erneut Scheulen (88.) sorgten für den Endstand.

Derweil hat Landesligist VdS Nievenheim hat sein Spiel beim Ligarivalen TSV Eller denkbar knapp mit 12:13 (1:1, 2:2, 3:3) nach Elfmeterschießen verloren. Dabei lag die Elf von Trainer Varol Besikoglu gleich zweimal in Führung, musste aber am Ende mit nur noch sieben Feldspielern auskommen. Nach frühem Rückstand glich Kai Pelzer nach einer halben Stunde aus, Kevin Buttchereit brachte den Aufsteiger nach der Pause in Führung.

Nach einem Platzverweis gegen Pelzer glichen die Gastgeber in der Schlussminute aus, danach musste auch Routinier Dean Puseljic mit "Gelb-Rot" vom Platz. In der zweiten Hälfte der Verlängerung gingen die Gäste durch einen Freistoßtreffer von Salva Franciamore abermals in Front, auch der Torschütze konnte kurz danach ob einer Verletzung nicht mehr mitwirken.

Mit der letzten Chance rettete der TSV sich ins Elfmeterschießen, wo er auch die Oberhand behielt. Besikoglu war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: "Das war echt bitter! Wir waren das ganze Spiel über die bessere Mannschaft. Zum Glück sehen wir Eller bald wieder."

(NGZ)