Fußball Jüchen/Garzweiler müht sich, Gnadental empfängt TURU

Rhein-Kreis · VfL Jüchen/Garzweiler verspielt gegen den TSV Bayer Dormagen im Niederrheinpokal eine 3:0-Führung, gewinnt aber noch mit 5:3. Gnadental kickt gegen Düsseldorf.

Ist im Pokal an drei Treffern unmittelbar beteiligt und verschießt einen Elfmeter: Fatlum Ahmeti.

Ist im Pokal an drei Treffern unmittelbar beteiligt und verschießt einen Elfmeter: Fatlum Ahmeti.

Foto: VfL Jüchen

Im Endspiel des Kreispokals hatte sich der VfL Jüchen/Garzweiler am Ostermontag am Ende noch klar mit 5:1 gegen den Bezirksligisten TSV Bayer Dormagen durchgesetzt. In der ersten Runde des Niederrheinpokals taten sich die inzwischen in die Landesliga aufgestiegenen Schützlinge von Trainer Marcel Winkens wesentlich schwerer, gewannen am Höhenberg in einer ausgesprochen unterhaltsamen Partie mit 5:3 (Halbzeit 3:1).

Dabei nahm das Match zunächst den erwarteten Verlauf: Pascal Moseler, wie Jochen Schumacher nach längerer Verletzungspause in die Anfangsformation gerutscht, brachte die Gäste in der 17. Minute in Führung. Ein Doppelpack von Fatlum Ahmeti (20./28.) zum 3:0 schien früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Selbst nach dem Anschlusstreffer von Selman Kapusuz per Kopf (38.) deutete nichts auf die bevorstehende Aufholjagd des Außenseiters hin. Und die Chose wäre wohl erledigt gewesen, wenn Ahmeti in der 67. Minute seinen Handelfmeter verwandelt hätte. Doch er scheiterte an TSV-Keeper Lukas Hermes und im Gegenzug machte es Jan Bakker mit seinem Treffer zum 2:3 (68.) wieder spannend. Marc Naroska, kurz zuvor schon als Vorbereiter positiv in Erscheinung getreten, gelang eine Viertelstunde vor Schluss der Ausgleich. Die Aussicht, die Sache in der Verlängerung oder womöglich erst im Elfmeterschießen erledigen zu müssen, machte den Gästen dann aber noch mal Beine: In der 89. Spielminute profitierte der Torschütze Jan-Niklas Jaspers von der Zuarbeit Ahmetis und in der Nachspielzeit durfte sich Sherif Krasniqi beim Treffer von Jannik Schulte einen Assist gutschreiben lassen.

Am Donnerstag (19.30 Uhr) empfängt Bezirksligist DJK Gnadental auf der Anlage am Nixhütter Weg den Landesligisten TuRU Düsseldorf. Keine unlösbare Aufgabe für die Jungs von Trainer Sebastian Michalsky, denn so richtig in Fahrt gekommen ist das Team von Coach Francisco Carrasco nach dem Abstieg aus der Oberliga noch nicht. Nach fünf Spielen steht der lange schier untrennbar mit dem Hauptsponsor Telefonbau Schneider verbundene Traditionsklub aus Oberbilk auf Platz 17. Am Freitag gelang im Stadtderby gegen Düsseldorf-West immerhin der erste Saisonsieg.