Fechten Nicolas Limbach scheitert am Olympiasieger

Dormagen · Immerhin sechs Fechter in die Runde der besten 64 brachte der TSV Bayer Dormagen beim Weltcup-Turnier der Säbelfechter in Warschau, doch der ganz große Coup blieb den Schützlingen von Bundestrainer Vilmos Szabo sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftswettbewerb versagt.

Hier musste sich die deutsche Equipe mit Nicolas Limbach, Max Hartung, Richard Hübers und Matyas Szabo mit Platz sechs begnügen, nachdem sie im Viertelfinale mit 36:45 an den überraschend starken Franzosen gescheitert waren. Die warfen nach dem Weltranglistenersten auch die Italiener mit 45:38 aus dem Rennen und setzten sich im Finale mit 45:43 gegen Olympiasieger Korea durch. Im ersten Gefecht hatte Deutschland Ägypten mit 45:30 bezwungen, in den Platzierungsgefechten gab es ein 45:34 über den Iran und eine 42:45-Niederlage gegen Rumänien.

Im Einzel blieben gleich zwei Dormagener an Olympiasieger Aaron Szilagyi hängen: Der Ungar, der später Rang drei belegte, setzte sich in der Runde der besten 32 gegen Robin Schrödter (15:8) und anschließend gegen Nicolas Limbach (15:12) durch. Limbach, zuvor 15:11-Sieger über den Russen Veniamin Reshetnikov, wurde 14., Schrödter landete auf Rang 24. Bester Dormagener (und damit bester Deutscher) war Benedikt Wagner, der sich nach einem 15:13 über den Italiener Massimiliano Murolo dessen Landsmann Diego Occhiuzzi, dem Olympia-Zweiten von London, mit 12:15 geschlagen geben musste und 13. wurde. Für Max Hartung kam das Aus in der Runde der besten 32 gegen Nikolasz Iliasz (14:15), er belegte Platz 20. Matyas Szabo (47.) und Richard Hübers (54.) mussten bereits eine Runde zuvor die Segel streichen.

Beim Weltcup der Säbelfechterinnen im belgischen Gent war Anna Limbach als 22. beste Deutsche, sie verlor gegen die Französin Charlotte Lembach mit 10:15. Im Teamwettbewerb sprang für sie zusammen mit Sibylle Klemm nur Platz acht heraus. Siegen über Tunesien (45:44) und Ukraine (45:40) folgten Niederlagen gegen Italien (41:45), Polen (29:45) und Spanien (43:45).

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