Handball: Neusser HV erfindet sich nach Aufstieg neu

Handball : Neusser HV erfindet sich nach Aufstieg neu

Handball-Drittligist trägt seine Heimspiele künftig am Samstagabend in der Hammfeldhalle aus.

Auf dem Parkett werden sich die Neusser Handballfans erst einmal "nur" an drei neue Gesichter (Thomas Bahn, Jan Kerssenfischer und Christopher Klasmann) gewöhnen müssen. Doch "drumherum" strickt der Neusser HV nach dem Aufstieg in die Dritte Liga West an einem völlig neuen Image.

Neu sind vor allem die Anwurfzeiten: Bis auf die Partie gegen den Leichlinger TV (Freitag, 29. November, 20 Uhr) tragen die Neusser ihre Heimspiele künftig stets Samstags ab 18.30 Uhr in der Hammfeldhalle aus – los geht's am 7. September, wenn sich der ehemalige Erstligist Wilhelmshavener HV dort vorstellt. Zwei Wochen später (21. September) steigt dann an gleicher Stelle das Lokalduell mit dem anderen Ex-Bundesligisten TSV Bayer Dormagen. Neu ist auch der Internetauftritt: Unter der Adresse www.nhv1.de kann man künftig alles Wissenswerte rund um das Drittliga-Team finden. Neu ist auch der Premiumsponsor Stadtwerke Neuss (die NGZ berichtete), zu dem sich, so hofft wenigstens René Witte, bis zum Saisonstart am 31. August beim VfL Gladbeck "noch ein paar hinzu gesellen werden".

Der NHV-Trainer steckt mit seinen Schützlingen bereits mitten in der Vorbereitung. Drei Testspiele haben die Neusser schon absolviert und allesamt – gegen Verbandsligist Unitas Haan (41:27), bei Oberligist TuS Opladen (33:30) und gegen den künftigen Liga-Konkurrenten und letztjährigen Vizemeister Leichlinger TV (34:32). "Die Ergebnisse haben natürlich zum jetzigen Zeitpunkt wenig Aussagekraft", relativiert Witte, der dennoch mit den Leistungen zufrieden war.

Am Sonntag (18 Uhr) ist der NHV beim LTV Wuppertal zu Gast, zum "Abschiedsspiel" für Kim Neuenhofen. der bei dem Verbandsligisten seine Karriere ausklingen lässt. Auch daran werden sich die Neusser Fans gewöhnen müssen.

(NGZ)