Eishockey: Grefrather EV gewinnt knapp mit 4:3: Neusser EV schlug sich recht wacker

Eishockey: Grefrather EV gewinnt knapp mit 4:3 : Neusser EV schlug sich recht wacker

Der Neusser EV muss in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga weiter auf seinen ersten Sieg warten. Die Truppe von Coach Charly Weise unterlag am Freitagabend dem Grefrather EV knapp mit 3:4-Toren (1:0, 2:3, 0:1). Für die Neusser war es im fünften Saisonspiel gegen Grefrath bereits die vierte Niederlage. So ganz unzufrieden war man im Neusser Lager nach dem Spiel vor rund 700 Zuschauern in der Südpark-Halle nicht.

Vor dem Hintergrund der derben 3:12-Packung im letzten Zusammentreffen (20. Oktober) meinte NEV-Pressewart Wolfgang Steinfort: "Das war diesmal ganz okay." In einer sehr fairen Partie mit nur 14 Strafminuten (Neuss 6./.Grefrath 8) gingen zunächst die Hausherren mit 1:0 durch Patrick Heitzmann (17.) in Führung. Nach drei Minuten im zweiten Drittel erhöhte René Mengel sogar auf 2:0. "Das war zu diesem Zeitpunkt überraschend, denn Grefrath hatte insgesamt mehr vom Spiel", meinte Steinfort.

Gegen Mitte des zweiten Drittels dann die ereignisreichste Phase der Begegnung: Zunächst gelang dem GEV durch René Reuter der Anschlusstreffer (27.), doch Karl Stetz stellte mit seinem Treffer zum 3:1 (28.) den alten Abstand wieder her. Die Freude der Neusser währte allerdings nur kurz. Christian Pelitz (28.) und erneut Reuter (29.) glichen innerhalb kürzester Zeit zum 3:3 aus.

Ein Ergebnis, das lange Bestand haben sollte. Zwar war Grefrath die bessere Mannschaft, machte Druck und drängte auf den Führungstreffer, Zählbares sprang allerdings nicht hinaus. Beide Gehäuse schienen wie vernagelt. Doch auch ohne Torjubel war es ein schnelles Spiel. In der 55. Minute erlöste Dirk Kuneket den GEV mit dem 4:3-Siegtreffer für die Gäste. "Der Grefrather Sieg war alles in allem doch verdient", bilanzierte Wolfgang Steinfort.

Während der Grefrather EV nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel weiter gut im Rennen liegt, rangieren die Neusser mit nur einem Punkt in den hinteren Regionen des Achter-Feldes. "Unser Ziel war nicht der Aufstieg, wir wollten nur unbedingt in die Aufstiegsrunde, auch wenn die Teams zum Teil noch eine Nummer zu groß sind", so Präsident Leo Buys. cl

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