Eishockey-Regionalliga Neusser EV erlebt enttäuschendes Wochenende

Neuss · Komplett leer ging der NEV in seinen beiden Spielen aus. Besonders enttäuschend war die hohe Schlappe auf heimischem Eis gegen die Wiehl Penguins.

Nils Nemec erzielte das Neusser Tor in Neuwied.

Nils Nemec erzielte das Neusser Tor in Neuwied.

Foto: Karsten Freiberg

Das war ein Wochenende zum Vergessen für den Eishockey-Regionalligisten Neusser EV. Der Doppelspieltag endete mit zwei Niederlagen. Zunächst gab es am Freitagabend auf eigenem Eis eine 3:6-Schlappe gegen die Wiehl Penguins, zwei Tage später unterlagen die Neusser dann beim Tabellenzweiten Bären Neuwied deutlich mit 1:6.

Dabei begann die Partie gegen Neuwied vielversprechend. Der NEV, der mit drei Reihen auflaufen konnte, führte schon nach sechs Spielminuten durch die Tore von Berk Karota und Tom Sprengnöder 2:0. Doch je länger das Spiel lief, desto mehr verlor der NEV den Faden. Nach 15 Minuten schoss Wiehl den Anschlusstreffer und zog bis zur zweiten Drittelpause auf 6:2 davon. Zu Beginn des letzten Abschnitts war dem Spiel des NEV anzumerken, dass er auf Wiedergutmachung aus war. Nikolai Varianov erzielte in Überzahl das 3:6. Diesen Vorsprung brachte Wiehl über die Zeit.

In Neuwied waren die Neusser krasser Außenseiter, konnten aber das erste Drittel ausgeglichen gestalten. Sie setzten durch den Pfostenschuss von Nikolai Varianov sogar ein Ausrufezeichen. Im zweiten Drittel drehten die Gastgeber auf, wobei die Führung eine Produktion zweier Ex-Neusser war. Thorben Beeg traf auf Vorlage von Max Rieger. Zum Ende des Drittels stand es dann schon 4:0, womit eine Vorentscheidung gefallen war. Im letzten Abschnitt schlug der NEV durch Nils Nemec in Überzahl zu und verkürzte auf 1:4. Mit zwei weiteren Toren machten die Bären ihren 6:1-Sieg perfekt. „Am Freitag hatte das phasenweise wenig mit Eishockey zu tun. In Neuwied haben sich die Jungs gut präsentiert. Nur gegen Neuwied reicht es nicht, wenn du nur einen Treffer erzielst. Es bleibt uns weiter sehr viel Arbeit“, sagte NEV-Trainer Sebastian Geisler zu den beiden Spielen. Am Freitag wartet in Gestalt der Ice Aliens der nächste starke Gegner, um 20 Uhr beginnt die Partie im Südpark.

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