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Neusser EV bringt Favorit EG Diez-Limburg mächtig ins Schwitzen

Eishockey : NEV bringt Favorit ins Schwitzen

Eishockey-Regionalligist Neusser EV unterliegt der EG Diez-Limburg spät mit 2:5.

(K.K.) Mit einer klugen und zu fast 100 Prozent durchgehaltenen Defensivtaktik konnte der Neusser EV die EG Diez-Limburg, den Spitzenreiter und haushohen Favoriten der Eishockey-Regionalliga, in Schach halten. Erst in den letzten Minuten des Matches machten die Favoriten den Sack zu und fuhren einen erwarteten 5:2-Sieg (1:0, 1:1, 3:1) ein, der aus Neusser Sicht sogar etwas zu hoch ausgefallen ist, aber immerhin die klägliche 4:12-Hinspielniederlage vergessen ließ.

Dass die Gäste von der Lahn, die im Durchschnitt sieben bis acht Tore pro Spiel erzielen, in den ersten zwei Dritteln nur je einen Treffer fabrizierten, ließ die Zuschauer staunen. Der Favorit bot schöne und schnelle Spielzüge, die aber im NEV-Drittel versandeten. Erst in der zwölften Minute gelang Ross Reed das Führungstor. Zum Beginn des zweiten Abschnittes erzielte der 17-jährige Lukas Siebenmorgen, ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs, sogar den Ausgleich. Der Youngster spielte eine erstaunlich gute Partie. In den folgenden zwei Minuten schaltete der NEV auf Offensive – was nicht nach dem Geschmack von Trainer Daniel Benske war. Die Neusser erarbeiteten sich drei gute Chancen, fingen sich aber prompt einen Gegentreffer von Tobias Schwab ein. Diesen knappen Vorsprung vermochten die Gäste bis Mitte des Schlussdrittels nicht auszubauen. Sie kamen zwar nicht in die Gefahr eines Punktverlustes, hatten aber große Schwierigkeiten mit der Neusser Defensivarbeit. Das 3:1 durch Reed war noch kein Befreiungsschlag.

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Die letzten drei Minuten verwässerten die Glanzleistung des NEV ein wenig. Kevin Lavallee erzielte das 4:1, und als 55 Sekunden vor der Schlusssirene Maximilian Bleyer auf Anspiel von NEV-Kapitän Francesco Lahmer den zweiten Neusser Treffer markierte hatte, legte Lavallee noch ein Tor nach: 5:2. Zu den erfreulichen Fakten aus Neusser Sicht zählte die Rückkehr von Torben Beeg nach längeren Verletzungspause sowie die Erklärung für das Fehlen von Routinier Nikolai Varianov, der am Samstagmorgen Vater einer kleinen Kira geworden ist.