Eishockey-Regionalliga Neusser EV geht ohne Druck in die Halbfinalspiele

Neuss · Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde hat die junge Mannschaft aus Neuss schon alle ihre Saisonziele erreicht. Alles, was nun noch kommt, ist Bonus. So soll Topfavorit Ratingen gefordert werden.

Der NEV um Kapitän Lukas Siebenmorgen will sich auch gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Ratingen nicht verstecken.

Der NEV um Kapitän Lukas Siebenmorgen will sich auch gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Ratingen nicht verstecken.

Foto: NEV

Mit dem Erfolg gegen den TuS Wiehl und dem damit verbundenen Einzug in das Play-Halbfinale der Eishockey-Regionalliga hat sich die junge Mannschaft des Neusser EV einen Traum erfüllt. Der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte beschert dem NEV in Gestalt des Derbys gegen die Ratinger Ice Aliens eine maximale Herausforderung, denn die „Außerirdischen“ sind die Übermannschaft der Liga, was sie als souveräner Sieger in der Hauptrunde eindrucksvoll unter Beweis stellten. Spiel Nummer eins steht am Freitag in Ratingen an (20 Uhr), am Sonntag treffen beide Teams dann im Neusser Südpark aufeinander (20 Uhr).

Ein Blick auf die Kader macht den krassen Unterschied zwischen beiden Teams deutlich. Die Ratinger verfügen inklusive der Duisburger Förderlizenzspieler über 27 Akteure, von denen viele in dieser Saison oder der jüngeren Vergangenheit noch in der höherklassigen Oberliga aktiv waren. Auf der anderen Seite stellt der NEV die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga, die aufgrund von schweren Verletzungen häufig mit weniger als drei kompletten Reihen auskommen musste. Was die Neusser aber auszeichnet: Sie kompensierten die personellen Probleme mit unbändigem Kampfgeist und jugendlichem Elan. So soll es auch in die Spiele gegen den Topfavoriten gehen, um es ihm so schwer wie möglich zu machen.

„Mit Platz vier nach der Hauptrunde und der anschließenden Qualifikation für das Halbfinale haben wir alle gesteckten Ziele erreicht, den Rest wollen wir genießen“, sagt Carsten Ackers und ergänzt, dass das von ihm und Sebastian Geisler betreute Team nun ohne Druck frei aufspielen könne. Er betont, dass in den Play-offs alles möglich ist. „Wir möchten die Ice Aliens ärgern und erst einmal mit einem Sieg aus den ersten drei Partien Spiel Nummer vier und damit ein weiteres Heimspiel erzwingen“, sagt Ackers. Die dritte Partie steht nächsten Freitag wieder in Ratingen an.

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