Neues Team des Fußball-Landesligisten SC Kapellen steht

Fußball : Neues Team des SC Kapellen steht

Fußball-Landesligist verpflichtet als achten Neuzugang Goalgetter Marcel Kalski.

Nun ist endlich mal Schluss mit dem dauernden Hin und Her! Jörg Ferber, Sportlicher Leiter des SC Kapellen, erklärt den Aufstiegskampf offiziell für beendet: „Die Landesliga ist für uns nächstes Jahr wieder Fakt.“ Ab jetzt gehe es vor allem darum, „guten Fußball zu spielen, den Puls hochzuhalten und die Saison ordentlich abzuschließen.“

So gut wie fertig sind er und Trainer Oliver Seibert auch mit der Zusammenstellung des Kaders für die nächste Spielzeit. Zum Abschluss gibt’s noch mal ‘nen Kracher: Marcel Kalski, in der Saison 2017/2018 mit 17 Toren in nur 21 Spielen an der Rückkehr des TSV Meerbusch in die Oberliga beteiligt, hofft in Kapellen auf ein Comeback. Denn nach einem im vergangenen Sommer erlittenen Muskelabriss im Oberschenkel lag der 27-Jährige eine volle Saison auf Eis. In Bestform gilt der wuchtige Stürmer, der mittlerweile in Neuss wohnt und dort auch privat gebunden ist, als wahre Tormaschine: In der Saison 2015/2016 schoss er den VfB Homberg mit satten 28 Treffern in 31 Partien in die Oberliga. Genau so einen Mann könnte der selbst stark an der Rückkehr in die fünfthöchste Spielklasse interessierte SCK gut gebrauchen. Ferber: „Zudem passt er in unseren finanziellen Rahmen.“

Grundsätzlich steht damit das Team fürs kommende Jahr, wenngleich Ferber noch einen dritten Keeper holen wird und den Markt weiter intensiv beobachtet. Die ganze Konzentration gilt nun dem Gastspiel am Sonntag in Amern. Das ist auch gut so, denn im Hinspiel hatte es für die Erft-Kicker eine deutliche 0:4-Niederlage gesetzt. Ferber erinnert sich an ein Match, „in dem wir verdient verloren haben, weil der Gegner an diesem Tag besser war als wir. Und das ist in dieser Saison nicht oft vorgekommen.“ Zuletzt lief es für den „Dorfklub“ allerdings gar nicht mehr rund, gab es Pleiten gegen Vohwinkel (1:3), Heiligenhaus (1:4) und den VfB Solingen (1:2). Auf jeden Fall verzichten muss der SCK am Sonntag auf Innenverteidiger Nils Dübbert (Arbeit).

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